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Der Standort Sachsen kann mehr

Es gibt sie weiterhin, die guten Nachrichten für den Standort Sachsen. Ein Kommentar von Annette Binninger zur Vodafone-Entscheidung für Dresden.

© dpa/SZ

Seit Jahren ist dieser Satz immer wieder zu hören in sächsischen Politikkreisen: Die Zeit der großen Ansiedlungen sei vorüber in Sachsen. Da komme nichts „Großes“ mehr, so wie in den 90er-Jahren, als eine Mega-Ansiedlung mit Tausenden von Jobs in hoher Taktzahl die nächste in den Schlagzeilen ablöste. Also begann man, vorsichtig allzu hohe Erwartungen für die Zukunft zu dämpfen.

Doch es kam anders. Es gibt sie weiterhin, die guten Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Sachsen. In wenigen Tagen wird das Halbleiter-Werk von Bosch in Dresden eröffnet. Und mit der Entscheidung von Vodafone, in Dresden ein Entwicklungszentrum für die nächste Mobilfunk-Generation zu errichten, hat sich die Stadt nicht nur gegen deutsche, sondern auch europäische Konkurrenz durchgesetzt. Sachsen beweist damit, wie konkurrenzfähig der über Jahre klug und mit Weitsicht aufgebaute Technologie-Standort – nicht erst seit der „Wende“ – herangewachsen ist zu einem Netzwerk von Zukunftstechnologien und daran anknüpfenden Forschungs- und Produktionsstätten.

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Warum das so viele trotzdem nicht sehen oder wahrhaben wollen? Vielleicht fehlt es zu vielen am Glauben und Vertrauen in den eigenen Standort. Weil er zu oft schlechtgeredet wird? Weil zu wenig dafür geworben wird? Und wem das jetzt schon zu sehr nach einem „Werbe-Block“ für den Wirtschafts-, Industrie- und Hightech-Standort Sachsen klingt – ja, na und, warum auch nicht?

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