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Sachsen

Dulig fordert selbstbewusstere SPD

SPD-Chef Martin Dulig stimmt seine Partei auf den Wahlkampf ein. Angesichts der Umfragewerte keine leichte Aufgabe.

Martin Dulig (SPD), Landesvorsitzender der SPD Sachsen, spricht auf dem Landesparteitag der SPD in Leipzig.
Martin Dulig (SPD), Landesvorsitzender der SPD Sachsen, spricht auf dem Landesparteitag der SPD in Leipzig. © Hendrik Schmidt/dpa

SPD-Chef Martin Dulig hat seine Partei aufgefordert, ihre Selbstzweifel abzulegen und selbstbewusst in den Wahlkampf zu gehen. "Selbstzweifel sind unser größter Gegner", sagte er am Sonnabend auf dem Landesparteitag in Leipzig. Die aktuellen Umfragewerte mit leichten Zugewinnen für die SPD seien Anlass für Optimismus. Manche Sozialdemokraten blickten neidisch auf die Grünen, denen scheinbar die Herzen der Wähler zufliegen würden, ohne dass sie viel tun müssten. Allerdings klaffe bei den Grünen eine Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Die Grünen seien keine linke, sondern im Bereich der Klimaschutzpolitik anders als die SPD eine marktgläubige Partei, sagte Dulig.

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Auf dem Parteitag sollte ursprünglich turnusgemäß ein neuer Landesvorsitzender gewählt werden. Nachdem Dulig vor drei Wochen überraschend seinen Rückzug als Landeschef angekündigt hatte, verschob die Parteispitze die Wahl auf den 9. Oktober. Dulig sagte, es wäre falsch, wenn die sächsische SPD nun Selbstbeschäftigung betreibe, auch wenn in der Öffentlichkeit derzeit über seine Nachfolge spekuliert werde. Die SPD verabschiedete am Sonnabend eine Satzungsänderung, die im Herbst die Wahl einer Doppelspitze mit einem männlichen und einer weiblichen Vorsitzenden ermöglicht.

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