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Sachsen

Erdbeben erschüttert Grenzregion

Direkt an der tschechisch-deutschen Grenze bebte am Samstag die Erde. Größere Schäden blieben aber aus.

Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet bebte am Samstag die Erde.
Im deutsch-tschechischen Grenzgebiet bebte am Samstag die Erde. © Symbolfoto: dpa

Luby. Im böhmischen Teil des Vogtlands hat am Samstag leicht die Erde gebebt. Die stärkste Erschütterung wurde mit einer Magnitude von 2,9 auf der Richterskala registriert, wie das Geophysikalische Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften mitteilte.

Die seismische Aktivität im Westen Tschechiens nehme nach einer kleinen Pause wieder zu, hieß es. Das Epizentrum habe bei der Stadt Luby (Schönbach) gelegen, die sich an der sächsischen Grenze nahe des Kurorts Bad Brambach befindet. Das sei rund einen Kilometer weiter nördlich als sonst üblich.

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"Es war, als hätte jemand auf der Holzdecke herumgestampft", berichtete ein Augenzeuge nach Angaben der Nachrichtenagentur CTK. In der Region kommt es häufig zu Schwarmbeben, also einer Vielzahl meist kleinerer Erschütterungen über einen längeren Zeitraum hinweg. Im Jahr 1985 ereignete sich in der Gegend um Cheb (Eger) ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,6 auf der Richterskala, das größere Sachschäden verursachte. (dpa)

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