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Jetzt gibt es Emus im Geisinger Wildpark

Nicht nur diese neuen Bewohner kommen aus Australien. Künftig soll es sogar eine Doppel-WG geben.

© Egbert Kamprath

Im Wildpark Osterzgebirge bei Geising gibt es seit Kurzem eine neue Tierart. Drei Emus bezogen hier ihr neu geschaffenes Gehege. Die australischen Laufvögel stammen von einem privaten Züchter aus dem südbrandenburgischen Bad Liebenwerda.

Wildparkleiter Frank Gössel will so die beliebte Anlage im Müglitztal für Besucher noch attraktiver machen. Anfangs verließen die beiden drei Jahre alten Hähne und die Henne nur zögerlich den Transporter und wurden von Tierpfleger Rico Pellmann in Empfang genommen. Am Anfang sahen die Neuankömmlinge noch etwas zerzaust aus, denn zur Abkühlung hatten sie eine erfrischende Dusche bekommen, die ihnen aber sichtlich guttat.

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Emus sind in kleineren Tierparks eher selten zu sehen. Doch wegen des begrenzten Platzes im Gehege waren sie die bessere Wahl als die wesentlich größeren Strauße, die mehr Auslauf brauchen. Außerdem sollen sie sich perspektivisch die benachbarte Anlage mit den anderen Australiern, den schon länger hier lebenden Bennett-Kängurus teilen. Die Vögel haben gerade ihre Geschlechtsreife erreicht, sodass man im Wildpark auf baldigen Nachwuchs hofft.

Froh sind die Mitarbeiter, dass nach dem Besucherrückgang wegen der Corona-Einschränkungen langsam auch die Gäste zurückkehren. Die Zahlen haben sich schon wieder auf das früher normale Maß eingependelt, vor allem am Wochenende.

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