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Anders als gedacht: Acht positive Nachrichten aus Sachsen

Ein Umweltfrevel, der geahndet wird, eine Behörde, die überraschend schnell reagiert, mehr Geld für Studenten: die guten Meldungen der Woche.

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Im Seidewitztal südlich von Pirna leben vom Aussterben bedrohte Fledermausarten. Durch den Eingriff in ihr Habitat fanden die Tiere weniger Nahrung.
Im Seidewitztal südlich von Pirna leben vom Aussterben bedrohte Fledermausarten. Durch den Eingriff in ihr Habitat fanden die Tiere weniger Nahrung. © Frank Baldauf

1. Umweltsünder müssen Schaden wiedergutmachen

Wenn Menschen ihren Müll illegal entsorgen, bleibt das leider oft ungeahndet. Nicht in diesem Fall: Ein Pirnaer Unternehmer ließ im Landschaftsschutzgebiet Seidewitztal riesige Mengen Erde entsorgen und verstieß damit gegen Umweltgesetze. Dies hatte Folgen für dort lebende gefährdete Tierarten. Doch der Frevel flog auf, die Verursacher landeten vor Gericht. Nun müssen sie den Schaden, den sie angerichtet haben, wieder beheben.

2. Jetzt offiziell: Schwedenlöcher sind nach der Sanierung wieder frei

Die malerische Felsenschlucht zwischen Rathen und der Bastei war lange Zeit eine Großbaustelle - mit massig Tücken, denn vieles ging nur per Handarbeit. Dann gab es auch noch einen Erdrutsch. Doch nun ist der Weg wieder begehbar.

Alles neu in den Schwedenlöchern in der Sächsischen Schweiz: Der Wanderweg wurde nach drei Wintern Bauzeit nun offiziell wiedereröffnet.
Alles neu in den Schwedenlöchern in der Sächsischen Schweiz: Der Wanderweg wurde nach drei Wintern Bauzeit nun offiziell wiedereröffnet. © Karl-Ludwig Oberthür

3. Mehr Bafög für Schüler und Studenten

Bedürftige Bafög-Empfänger bekommen bald mehr Geld und Studienanfänger aus ärmeren Haushalten eine zusätzliche Starthilfe. Der Bundestag verabschiedete eine entsprechende Reform der Ampel-Koalition mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP.

Bedürftige Schüler und Studenten bekommen ab dem neuen Schuljahr und dem kommenden Wintersemester mehr Bafög.
Bedürftige Schüler und Studenten bekommen ab dem neuen Schuljahr und dem kommenden Wintersemester mehr Bafög. © Andrea Warnecke/dpa

4. Muldeufer in Döbeln wird zur Wohlfühl-Lounge

Die Stadt Döbeln plant, das Ufer der Mulde zugänglicher zu machen und Sitzgelegenheiten zu schaffen. Auch an anderen Stellen hatte die Stadt in der Vergangenheit die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, um den Fluss für die Döbelner erreichbar zu machen.

Das Muldeufer zwischen Oberbrücke Staupitzsteg soll an drei Stellen neu gestaltet werden.
Das Muldeufer zwischen Oberbrücke Staupitzsteg soll an drei Stellen neu gestaltet werden. © Jens Hoyer

5. Nach Unfall mit Kind: Behörden reagieren schnell

Nach einem Unfall mit einem Grundschüler an einer Großhennersdorfer Bushaltestelle haben die Behörden überraschend schnell reagiert. Die Bushaltestelle wurde kurzerhand verlegt.

Vor allem am Morgen war diese Doppel-Bushaltestelle am Kulturhaus in Großhennersdorf gefährlich.
Vor allem am Morgen war diese Doppel-Bushaltestelle am Kulturhaus in Großhennersdorf gefährlich. © Matthias Weber/photoweber.de

6. Erste Eichen ziehen in neue Baumschule im Großen Garten in Dresden

Der Klimawandel setzt den Bäumen im Großen Garten in Dresden besonders zu. In einer Baumschule werden jetzt eigene Bäume herangezogen. Das hat etliche Vorteile.

Sechs kleine Stieleichen, gerade mal zwei Jahre alt, wurden gestern von Claudius Wecke, Silke Epple, Michael Methner, Jan Weber und Christian Striefler (v.l.n.r.) von Schlösserland gepflanzt.
Sechs kleine Stieleichen, gerade mal zwei Jahre alt, wurden gestern von Claudius Wecke, Silke Epple, Michael Methner, Jan Weber und Christian Striefler (v.l.n.r.) von Schlösserland gepflanzt. © Matthias Rietschel

7. Hausgeräte-Service in Riesa: "Die Leute schmeißen die Geräte nicht mehr gleich weg"

Seit 25 Jahren repariert Heiko Neugebauer aus Riesa defekte Haushaltsgeräte. Das war in der Vergangenheit nicht immer ein leichtes Geschäft. Heute ist das anders: Der vom Freistaat Sachsen ins Leben gerufene Reparaturbonus hat dafür gesorgt, dass mehr Leute ihre Haushaltsgeräte reparieren lassen, statt sie wegzuwerfen.

Blick in die Werkstatt: Heiko Neugebauer zeigt einen defekten Herd. Ringsherum stehen die defekten Kaffeeautomaten.
Blick in die Werkstatt: Heiko Neugebauer zeigt einen defekten Herd. Ringsherum stehen die defekten Kaffeeautomaten. © Sebastian Schultz

8. Vom Kuhstall zum Treffpunkt: Dorfbewohner bauen gemeinsames Klubhaus

Im ehemaligen Kuhstall der früheren LPG im Kamenzer Ortsteil Wiesa soll in Zukunft zusammen gefeiert, geschlemmt und Hobbys nachgegangen werden. Der große Wunsch: Die Dorfgemeinschaft möge dadurch näher zusammenrücken.

Der Kuhstall in Kamenz-Wiesa ist riesig. Wo die Mitglieder des Heimatvereins um Chef Rolf Ziesche (2.v.l.) gerade stehen, wurde schon eine neue Betonfläche geschaffen fürs künftige Treppenhaus.
Der Kuhstall in Kamenz-Wiesa ist riesig. Wo die Mitglieder des Heimatvereins um Chef Rolf Ziesche (2.v.l.) gerade stehen, wurde schon eine neue Betonfläche geschaffen fürs künftige Treppenhaus. © Matthias Schumann

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