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Sachsen

Hilfe für Waldbesitzer gegen Borkenkäfer

Waldbesitzer in Sachen sollen im Kampf gegen Borkenkäfer und zunehmende Waldschäden unterstützt werden. Das Geld kommt vom Freistaat.

Ein Schmetterling sitzt in einem vom Borkenkäfer zerstörten Fichtenwald.
Ein Schmetterling sitzt in einem vom Borkenkäfer zerstörten Fichtenwald. © Julian Stratenschulte/dpa (Symbolbild)

Dresden. Im Kampf gegen Borkenkäfer und die zunehmenden Waldschäden sollen Sachsens Waldbesitzer stärker unterstützt werden. Das sieht eine neue Förderrichtlinie mit vereinfachten Verfahren vor, wie das Umweltministerium am Mittwoch mitteilte. Unter anderem gibt es mehr Geld für die Entrindung und die Aufarbeitung von Schadholz. Zudem wird die Wiederaufforstung von befallenen Flächen künftig mit einem festen Betrag gefördert, der sich aus einem Hektarbetrag und einer Pauschale für die gepflanzten Bäume zusammensetzt. Das soll das Verfahren einfacher und schneller machen.

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Insgesamt stehen für die Förderung der Borkenkäferbekämpfung sowie für die Aufforstung der Schadflächen bis 2023 rund 38 Millionen Euro für private und kommunale Waldbesitzer in Sachsen zur Verfügung. "Wir sehen die meisten Borkenkäferschäden dort, wo Forste mit nur einer Baumart und Bäumen einer Altersklasse stehen", so Umweltminister Wolfram Günther (Grüne). Die Wälder müssten deutlich arten- und strukturreicher werden, um in einem sich wandelnden Klima mit extremen Hitze- und Trockenjahren bestehen zu können. (dpa)

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Ein von einem Borkenkäfer befallener Nadelbaum.
Ein von einem Borkenkäfer befallener Nadelbaum. © Jonas Güttler/dpa

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