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Im Land der weißen Erde - Woher kommt unser Porzellan?

Meißner Porzellan kennt jeder. Sein Hauptbestandteil Kaolin ist dagegen kaum bekannt. Wie aus dem wertvollen Rohstoff kunstvolles Geschirr wird. Und warum die sächsischen Lagerstätten jetzt verstärkt in den Blick geraten.

Von Henry Berndt
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Schatzsucher bei der Arbeit: Vorarbeiter René Zwetkoff vor einem der Schaufelradbagger im Kaolin-Tagebau im nordsächsischen Kemmlitz.
Schatzsucher bei der Arbeit: Vorarbeiter René Zwetkoff vor einem der Schaufelradbagger im Kaolin-Tagebau im nordsächsischen Kemmlitz. © Matthias Rietschel

Dieser Pfau ist eher nichts für den kleinen Einkauf zwischendurch. 75.000 Euro steht auf dem Preisschild im Geschäft der Porzellanmanufaktur in Meißen. Damit gehört das Tier zwar längst noch nicht zu den teuersten Kunstwerken hier, aber sicher zu den eindrucksvollsten. Die 1,10 Meter hohe, glänzend weiße Figur wiegt knapp 100 Kilo. 1734 entwarf der bedeutende Modelleur Johann Joachim Kaendler die Form, von der bis heute in Meißen jedes Jahr etwa fünf Einzelstücke angefertigt werden.

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