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Sachsen

Leipzigs Ausgangsbeschränkung rechtens?

Die Rechtmäßigkeit der Beschränkung zweifeln Richter an. Allerdings hat hat die Entscheidung erst einmal keine entscheidenden Auswirkungen.

Polizisten stehen am Markt vor dem Alten Rathaus in Leipzig.
Polizisten stehen am Markt vor dem Alten Rathaus in Leipzig. © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild

Leipzig. Das Verwaltungsgericht Leipzig hat Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Ausgangsbeschränkungen in der Stadt. Die 3. Kammer entschied am Freitag, dass die Allgemeinverfügung vom 6. April in diesem Punkt "voraussichtlich als rechtswidrig einzustufen" sei, informierte eine Gerichtssprecherin.

Eine solche Anordnung sei nur zulässig, wenn mit allen anderen getroffenen Schutzmaßnahmen die Ausbreitung des Coronavirus nicht wirksam eingedämmt werden könne. Dies sahen die Richter in dem Eilverfahren nicht erfüllt.

Die Entscheidung wirkt sich den Angaben nach nur für die Antragstellerin aus, ansonsten bleibt es vorerst bei den Ausgangsbeschränkungen. (dpa)

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