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Sachsen

2020 keine Kündigungen im Haribo-Werk

In Wilkau-Haßlau wird es im von der Schließung bedrohten Werk bis Jahresende keine und Anfang 2021 wohl auch keine Kündigungen geben.

Das Haribo-Werksgelände in Wilkau-Haßlau.
Das Haribo-Werksgelände in Wilkau-Haßlau. © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild

Wilkau-Haßlau. In dem vom Aus bedrohten Haribo-Werk in Wilkau-Haßlau (Landkreis Zwickau) soll es in diesem Jahr keine Kündigungen geben. Auch für die ersten Monate des Jahres 2021 gebe es Beschäftigungsgarantien, sagte Thomas Lißner von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Donnerstag.

Bei den Verhandlung über einen Sozialplan und Interessenausgleich sei eine Einigung in greifbare Nähe gerückt. Der Betriebsrat prüfe derzeit noch Details und wolle am Freitag die Belegschaft auf einer Betriebsversammlung informieren.

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Eine Einigung beim Sozialplan könne aber nur ein Baustein sein, erläuterte Lißner. "Wichtig ist, dass das Werk eine Perspektive bekommt und fortbestehen kann. Daran wird parallel gearbeitet. Dafür haben wir mit den aufgeschobenen Kündigungen Zeit gewonnen." (dpa)

Menschen protestieren am 6. Dezember in Wilkau-Haßlau auf dem Marktplatz gegen das Aus für den Haribo-Standort.
Menschen protestieren am 6. Dezember in Wilkau-Haßlau auf dem Marktplatz gegen das Aus für den Haribo-Standort. © Bodo Schackow/dpa-Zentralbild

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