Thomas Kübler stellt in Rheinland-Pfalz und Sachsen Infrarotstrahler für große Hallen her. Die Energiewende bedroht sein Geschäft, also lädt er zur Diskussion in seine Halle nach Kesselsdorf.
Dresden. Dresden. In dieser Industriehalle zwischen den ausgeschalteten Blechschneidemaschinen soll niemand frieren. Thomas Kübler lässt den Deckenstrahler einschalten: Ein Rauschen ist zu hören, bald geht es in ein Knistern über. Es wird schnell warm. Die Männer und Frauen an den zusammengestellten Tischen können ihre Diskussion fortsetzen.
Thomas Kübler hat in seine Produktionshalle ins Gewerbegebiet Kesselsdorf in Wilsdruff eingeladen. Der Unternehmer sorgt sich um sein Geschäft. Ausgerechnet jetzt in der Energiewende drohen ihm die Kunden auszugehen. Dabei ist Kübler überzeugt: "Wir sind Energiewende seit 1989." Damals hat er sein Unternehmen in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz gegründet, 1992 kam die Halle westlich von Dresden dazu. Heute ist Thomas Kübler Arbeitgeber von 130 Menschen, davon etwa 15 in Kesselsdorf.
Produktionsleiter Thomas Winkler holt fürs Foto einige Bleche heran. Rohre stapeln sich in Regalen. Die Firma Kübler stellt Heizstrahler für große Hallen her. Prunkstück ist die 4,60 Meter lange "Futura". Der Infrarotstrahler leistet zehn Kilowatt Wärme, dazu kommt Licht aus eingebauten LED-Lampen. Die 140 Kilo müssen allerdings an der Decke befestigt und mit Anschlusskabeln versorgt werden.
Infrarotheizung für Tennishalle, Melkstand und Produktion