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Sachsen

Kondolenzbuch für Kurt Biedenkopf liegt aus

Am Donnerstag starb Sachsens erster Ministerpräsident Kurt Biedenkopf. In der Staatskanzlei können nun die Sachsen ihre Anteilnahme bekunden.

Eine Frau trägt sich im Foyer der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden in das Kondolenzbuch ein.
Eine Frau trägt sich im Foyer der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden in das Kondolenzbuch ein. © Sebastian Kahnert/dpa

Dresden. Nach dem Tod des früheren sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (1930-2021) kann nun auch die Bevölkerung offiziell ihre Trauer und Anteilnahme bekunden. Im Foyer der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden liegt seit Montag ein Kondolenzbuch aus. "Er war ein Mensch auf diesem Thron", schrieb eine Frau am Vormittag auf die erste Seite. "Wir trauern um einen Ministerpräsidenten, der von seinen Sachsen geliebt und verehrt wurde." Er bleibe unvergessen. "Vielen Lieben Dank für das, was Du, Lieber Kurt Biedenkopf für unser schönes Sachsen geleistet hast!", hinterließ ein Mann.

Landtagspräsident Matthias Rößler trug sich in ein zweites, in einem Konferenzraum ausliegendes Kondolenzbuch ein. Dort hatte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) schon am Wochenende eine Würdigung hinterlassen. "Mit Kurt Biedenkopf verliert Sachsen seine bedeutendste politische Persönlichkeit nach der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung Deutschlands", schrieb Rößler. Er habe die Epoche nach 1990 geprägt und mit seinen Kabinetten den Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Freistaates gelegt.

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