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Sachsen

Weniger Krankschreibungen in Sachsen

Im ersten Halbjahr 2021 gab es weniger Krankheitsfälle in Sachsen. Als einen vermutlichen Grund nennt eine Krankenkasse die Pandemie-Maßnahmen.

Die Arbeitnehmer in Sachsen haben sich 2021 bislang weniger krank gemeldet.
Die Arbeitnehmer in Sachsen haben sich 2021 bislang weniger krank gemeldet. © dpa/Jens Büttner

Dresden. Beschäftigte in Sachsen haben nach Berechnungen der Krankenkasse DAK im ersten Halbjahr dieses Jahres seltener krankheitsbedingt im Job gefehlt. Im Vorjahresvergleich sei der Krankenstand im Freistaat um 0,6 Prozentpunkte gesunken, teilte die DAK Gesundheit am Donnerstag mit. Das betreffe zwar alle Berufe, zeige sich aber vor allem dort, wo Homeoffice-Regelungen möglich gewesen seien, erläuterte ein Sprecher. Demgegenüber stiegen die Arbeitsausfälle infolge psychischer Erkrankungen im Vergleichszeitraum leicht an.

Neben der Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, waren laut DAK wohl auch weitere Corona-Maßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und Plexiglasscheiben für die gesunkene Zahl von Fehltagen verantwortlich. Im deutschlandweiten Vergleich lag der Krankenstand im Freistaat den Informationen zufolge mit 4,1 Prozent höher als im Bundesschnitt (3,7 Prozent). Demnach fielen im Erhebungszeitraum im Schnitt 41 von 1.000 versicherten Beschäftigten am Tag krankheitsbedingt aus.

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Eine Erhebung der Techniker Krankenkasse (TK) deckt sich mit den von der DAK gemachten Beobachtungen. Im ersten Quartal 2021 sei der Krankenstand im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringer gewesen. Mit gut 3,8 Prozent war der Krankenstand bei der TK in Sachsen demzufolge der niedrigste seit der Erstaufzeichnung vor 13 Jahren. (dpa)

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