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Sachsen

Krankenstand in Sachsen laut neuer Studie gesunken

Die Beschäftigten in Sachsen fehlen im ersten Halbjahr 2021 im Schnitt seltener bei der Arbeit als 2020. Bei den Berufsgruppen gibt es Unterschiede.

Der Krankenstand in Sachsen ist rückläufig.
Der Krankenstand in Sachsen ist rückläufig. © ZB

Dresden. Sachsens Arbeitnehmer haben sich nach aktuellen Berechnungen der AOK im ersten Halbjahr dieses Jahres seltener krank gemeldet als im Vorjahreszeitraum. Der Krankenstand sank im Vergleich zu 2020 um 0,4 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent, wie aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der Krankenkasse hervorgeht. Am stärksten würden sich Grippewellen und auch insgesamt die Erkältungskrankheiten auf die Zahlen auswirken, sagte eine AOK-Sprecherin. Diese hätten 2021 im ersten Halbjahr um die Hälfte abgenommen.

Die Berufe mit dem höchsten Krankenstand im Vergleichszeitraum waren demnach mit 6,8 Prozent diejenigen in der öffentlichen Verwaltung. AOK-Versicherte in Dienstleistungsberufen hatten mit 4,5 Prozent durchschnittlich den niedrigsten Wert. Zudem lag der Krankenstand im Freistaat in diesem Jahr bisher höher als im Bundesschnitt (5,1 Prozent).

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Andere Krankenkassen mit ähnlichen Ergebnissen

Zahlen anderer Krankenkassen kommen für 2021 zu ähnlichen Ergebnissen. Laut DAK sank der Krankenstand der Versicherten in Sachsen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 auf 4,1 Prozent. Den gesunkenen Wert erklärte ein Sprecher unter anderem mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

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Auch eine Erhebung der Techniker Krankenkasse (TK) deckt sich mit den Beobachtungen. Im ersten Quartal 2021 sei der Krankenstand im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringer gewesen. Mit gut 3,8 Prozent war der Krankenstand bei der TK in Sachsen demzufolge der niedrigste seit der Erstaufzeichnung vor 13 Jahren. (dpa)

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