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Sachsen will verstärkt auf E-Autos setzen

Die Regierung des Freistaats will künftig mehr Elektrofahrzeuge in ihren Fuhrpark aufnehmen.

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Michael Kretschmer hat am Montag einen E-VW übernommen. Der Wagen soll nun zwei Monaten im Freistaat zum Einsatz kommen.
Michael Kretschmer hat am Montag einen E-VW übernommen. Der Wagen soll nun zwei Monaten im Freistaat zum Einsatz kommen. © dpa/ Sebastian Kahnert

Dresden. Sachsens Regierung soll nach dem Willen von Ministerpräsident Michael Kretschmer künftig verstärkt elektrisch unterwegs sein. "Wir wollen mehr Elektrofahrzeuge, der Weg ist vorgezeigt", sagte der CDU-Politiker am Montag in Dresden bei der Übergabe eines ID.3 von Volkswagen in Dresden. 

In den nächsten zwei Monaten soll das E-Auto für Fahrten der Staatskanzlei in Dresden und Umgebung zum Einsatz kommen. Sachsen werde zwar in den nächsten Jahren noch nicht vorwiegend, aber zumindest vermehrt elektrisch fahren, so der Regierungschef. Bereits jetzt gebe es im Fuhrpark eine ganze Reihe von Hybridfahrzeugen.

Kretschmer sieht im Wandel zu E-Mobilität "Potenzial auf Wachstum" - gerade für den Freistaat. Die Innovationsentscheidung von Volkswagen sorge für Sicherheit in den kommenden Jahren. Im November 2019 hatte Volkswagen in Zwickau mit dem Bau des ID.3 begonnen. 

Bis zum Jahresende soll die Autofabrik komplett auf Elektromobilität umgerüstet werden. Ab Beginn des nächsten Jahres soll das erste vollelektrische Fahrzeug von VW auch in der Gläsernen Manufaktur in Dresden gebaut werden. Das für den größten Autokonzern mit Abstand wichtigste Modell für die kommenden Jahre bildet den Auftakt einer Baureihe reiner E-Fahrzeuge, in die Milliarden-Investitionen fließen. (dpa)