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Lausitzer Unternehmer drängen auf Bahnstrom

Zwei Drittel der Firmenchefs sehen den Ausbau der Infrastruktur als wichtigste Maßnahme im Strukturwandel. Und es gibt noch mehr Forderungen.

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Mehr Oberleitungen über Lausitzer Bahnstrecken - darin sehen die meisten Unternehmer eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Strukturwandel in der Region.
Mehr Oberleitungen über Lausitzer Bahnstrecken - darin sehen die meisten Unternehmer eine wichtige Voraussetzung für einen gelingenden Strukturwandel in der Region. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Etwa zwei Drittel der Unternehmer in der Lausitz sehen im Ausbau der Infrastruktur die wichtigste Aufgabe für die Politik im laufenden Strukturwandel. Damit sind vor allem die Elektrifizierung von Bahnstrecken und der Straßenbau gemeint. 66 Prozent aller befragen Chefs sehen dieses Problem als dringendstes für die gesamte Lausitz, ergab die jüngste Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern (IHK) Dresden und Cottbus.

Auf Platz zwei der Forderungen rangieren bessere Förderbedingungen für die heimische Wirtschaft. Darauf drängen 44 Prozent der Unternehmer. 29 Prozent der Befragten bezeichnen eine bessere Lausitz-Vermarktung, neue Großansiedlungen und eine stärkere Vernetzung der regionalen Akteure als wichtig.

Die Industrie- und Handelskammern hatten in ihre Umfrage mehr als 500 Unternehmen aus den Kreisen Bautzen, Görlitz, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Spree-Neiße und aus der Stadt Cottbus einbezogen. (SZ/tbe)