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Zweiter Schweinepestfall im Kreis Görlitz?

Angeblich soll die Krankheit am Freitag bei einem weiteren Wildschwein in Uhsmannsdorf bei Rothenburg nachgewiesen worden sein.

Trotz des Wildschweinzaunes an der Neiße ist nun ein zweiter Fall der Schweinegrippe im Landkreis Görlitz aufgetreten.
Trotz des Wildschweinzaunes an der Neiße ist nun ein zweiter Fall der Schweinegrippe im Landkreis Görlitz aufgetreten. © André Schulze (Archiv)

Gibt es einen zweiten Fall von Schweinegrippe im Landkreis Görlitz und damit in Sachsen? Das vermeldet das online-Portal "Tag24", das wie SZ und sächsische.de, zur DDV-Mediengruppe gehört. 

Wie die Plattform berichtet, "wurde das ASF-Virus, das die Schweinepest verursacht, bei einem weiteren Wildschwein in Uhsmannsdorf bei Rothenburg nachgewiesen." Nach Angaben des online-Portals soll der Krisenstab des Landkreises Görlitz bereits eine Sperrzone eingerichtet haben. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es wegen des Wochenendes aber noch nicht.

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Der erste Fall in Sachsen wurde Ende vergangenen Monats bekannt. Am 27. Oktober war ein weibliches Schwein auf dem Gebiet der Gemeinde Krauschwitz - ebenfalls im Norden des Landkreises Görlitz - geschossen worden. Kurze Zeit später teilte die sächsische Landesuntersuchungsanstalt mit, dass das Tier mit der für den Menschen ungefährlichen Seuche infiziert war.  Bereits Anfang des Jahres war mit dem Bau eines Schutzzaunes an der Grenze zu Polen, entlang der Neiße, begonnen worden. 

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