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LUA vor Umzug nach Bischofswerda

Das sächsische Kabinett will für die Landesuntersuchungsanstalt den Neubau beschließen. Die Mitarbeiter wurden darüber informiert.

Noch ist die Landesuntersuchungsanstalt für Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen in Dresden ansässig.
Noch ist die Landesuntersuchungsanstalt für Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen in Dresden ansässig. © René Meinig

Dresden/Bischofswerda. Die Entscheidung ist so gut wie sicher, rund 260 Landesbedienstete müssen sich auf eine Verlagerung ihres Arbeitsplatzes von Dresden nach Bischofswerda einstellen. Denn die Landesuntersuchungsanstalt für Gesundheits- und Veterinärwesen (LUA) wird nach Bischofswerda verlegt. Dort soll in den kommenden Jahren ein Neubau entstehen. Darauf haben sich Finanz- und Gesundheitsministerium nach SZ-Informationen geeinigt. Am 17. November will das Kabinett abschließend darüber entscheiden.

Die Mitarbeiter des Landesamtes wurden am Freitag in einem Rundbrief von Präsidentin Gerlinde Schneider über die Entwicklung informiert. Demnach hatte die Stadt Dresden zwar drei weitere mögliche Standorte eingereicht, um die Behörde in der Landeshauptstadt zu halten, darunter Flächen in den Gewerbegebieten Bannewitz und Nickern. Doch dafür fällige Änderungen der Bebauungspläne hätten den dringend notwendigen Neubau um Jahre verzögern können. Das Finanzministerium hielt daher am geplanten Neubau in Bischofswerda fest. Dafür hatte sich auch Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) eingesetzt. 

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LUA-Präsidentin Schneider und Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatten sich aus Sorge um die Mitarbeiter gegen einen Umzug aus Dresden gewehrt. Köpping gab nun nach. „Eine weitere Verzögerung wäre nicht zu verantworten“, hieß es am Freitag aus dem Sozialministerium. „Uns ist diese Entscheidung sehr schwergefallen, aber die Arbeitsfähigkeit der LUA steht für uns im Mittelpunkt.“

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