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Der Knaller: Sprengmeister zerlegt Weltkriegsgranaten bei Berggießhübel

Immer wieder taucht im Landkreis alte Munition auf. Nach der Sprengung am Kahleberg krachte es nun in einem Steinbruch nahe Pirna.

Von Jörg Stock
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Und es hat Rums gemacht: In einem Steinbruch bei Berggießhübel lösten sich am Mittwoch Artilleriegranaten und Schützenminen aus dem Zweiten Weltkrieg in Rauch und Splitter auf.
Und es hat Rums gemacht: In einem Steinbruch bei Berggießhübel lösten sich am Mittwoch Artilleriegranaten und Schützenminen aus dem Zweiten Weltkrieg in Rauch und Splitter auf. © Egbert Kamprath

Der Pumpenrüssel saugt, so kräftig er kann, doch der Wasserspiegel in dem kleinwagengroßen Erdloch sinkt nur widerwillig. Quellen, die an den Wänden des Grabens entspringen, sorgen permanent für Wassernachschub. Robert Ludewig, der Sprengmeister, hat Bedenken. Wenn er die Granaten in dieser Badewanne deponiert, kann er nicht sicher sein, dass seine Ladungen in Position bleiben. Er bricht die Trockenlegung ab. "Dem werden wir nicht Herr!"

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