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Das war am Donnerstag in Sachsen wichtig

Auslands-Mediziner mildern Ärztemangel, Blütenstaub-Wolken ziehen über Sachsen und Nebenwirkungen nach Corona-Impfung - der kompakte Nachrichtenüberblick am Abend.

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© dpa (2), Egbert Kamprath

Guten Abend,

was war heute in Sachsen wichtig? Unser kompakter Nachrichten-Überblick bringt Sie auf den neuesten Stand.

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Jeder vierte neue Arzt in Sachsen kommt aus dem Ausland

Der Ärztemangel kann zumindest etwas durch Mediziner aus dem Ausland kompensiert werden.
Der Ärztemangel kann zumindest etwas durch Mediziner aus dem Ausland kompensiert werden. © dpa

In Sachsen haben im vergangenen Jahr 230 ausländische Ärzte eine Zulassung erhalten. Damit ging etwa jede vierte der insgesamt 951 von der zuständigen Landesdirektion erteilte Approbation an Mediziner, die im Ausland ausgebildet wurden. Zudem erhielten 2021 insgesamt 150 Mediziner, die nicht aus der EU stammen, eine Berufserlaubnis. Aus diesen Ländern kommen die meisten neuen Ärzte

Hunderte Kitas in Sachsen blieben zu

Solche Schilder waren am Donnerstag in vielen Einrichtungen zu sehen.
Solche Schilder waren am Donnerstag in vielen Einrichtungen zu sehen. © dpa/Jan Woitas

Eltern von Kita-Kindern in Sachsen hatten es heute erneut mit Einschränkungen bei der Betreuung ihres Nachwuchses zu tun. Die Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft und Verdi sorgten mit ihrem Streikaufruf dafür, dass Hunderte Einrichtungen entweder ganztägig geschlossen waren oder lediglich eine eingeschränkte Betreuung anbieten konnten. Was die Erzieher fordern, wann wieder verhandelt wird - und wie viele neue Vollzeitkräfte gesucht werden.

Schwere Nebenwirkung nach der Corona-Impfung

Schwere Nebenwirkungen nach einer Impfung gegen das Corona-Virus sind sehr selten - aber auch nicht ausgeschlossen.
Schwere Nebenwirkungen nach einer Impfung gegen das Corona-Virus sind sehr selten - aber auch nicht ausgeschlossen. © dpa

Eine junge Frau aus der Oberlausitz kämpft nach ihrer Corona-Impfung wochenlang mit einer Gesichtslähmung. Solche und andere Nebenwirkungen sind sehr selten, aber es gibt sie: Sachsens Sozialministerium bestätigt, dass von Januar 2021 bis Ende März 2022 insgesamt 705 Verdachtsfälle schwerer Nebenwirkungen gemeldet wurden. Davon seien aber knapp die Hälfte als nicht schwerwiegend eingestuft worden. Doch sind auch alle Fälle erfasst?

Blütenstaub-Wolken ziehen durchs Osterzgebirge

Der Wind treibt Blütenstaubwolken über die Fichtenwälder im Erzgebirge.
Der Wind treibt Blütenstaubwolken über die Fichtenwälder im Erzgebirge. © Egbert Kamprath

Gelber Blütenstaub lagert sich derzeit überall ab. Deutlich sichtbar ist er zum Ärger vieler Autobesitzer auf dem Lack ihrer Wagen. Aber auch wer sich auf den Balkon setzen will, sollte seinen Platz vorher abwischen, um keine Flecken auf der Hose zu bekommen. Diese Mengen an Pollen sind ein Naturphänomen, das nicht alle Jahre vorkommt.

Polizeianwärter stürzt aus Fenster

Bei der Polizei in Sachsen wird der Fenstersturz eines Anwärters nun intern untersucht.
Bei der Polizei in Sachsen wird der Fenstersturz eines Anwärters nun intern untersucht. © Symbolbild: M. Skolimowska/dpa

Beim Sturz aus dem Fenster eines Lehrgebäudes der Polizeifachschule in Chemnitz ist ein Polizeimeisteranwärter schwer verletzt worden. Der 24-Jährige musste daraufhin in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nach Angaben des Landespolizeipräsidiums gehen die Beamten derzeit von einem Unfall aus, obwohl die genauen Umstände noch nicht ganz klar sind.

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