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Sachsen

Nirgendwo so wenige Firmenpleiten

In Sachsen haben so wenige Firmen Insolvenz angemeldet wie in keinem anderen Bundesland. Dank Corona-Hilfen sinkt die Zahl in ganz Deutschland.

Im ersten Halbjahr gab es in Sachsen 33 Insolvenzen auf 10.000 Firmen, so wenig wie in keinem anderen Bundesland.
Im ersten Halbjahr gab es in Sachsen 33 Insolvenzen auf 10.000 Firmen, so wenig wie in keinem anderen Bundesland. © Alexander Heinl/dpa (Symbolfoto)

Chemnitz/Neuss. In Sachsen sind im ersten Halbjahr 2021 vergleichsweise wenige Firmen in die Pleite gerutscht. Nach einer Hochrechnung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform weist der Freistaat mit 33 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen den niedrigsten Wert bundesweit aus - noch vor Bayern (40) und Brandenburg (41).

Der Schnitt über alle Bundesländer liegt bei 54, wie Creditreform am Dienstag mitteilte. Für die regionalen Unterschiede wurden verschiedene Branchenstrukturen und Altersgefüge der Unternehmen mitverantwortlich gemacht.

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Insgesamt ist die Zahl der Firmeninsolvenzen bundesweit den Angaben nach von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent auf geschätzt 8.800 Fälle gesunken. "Bei der Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen wirken weiterhin die staatlichen Corona-Hilfsmaßnahmen nach - insbesondere die Aufhebung der Insolvenzantragspflicht, die bis Ende April galt", kommentierte Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, die Zahlen.

Die Wiedereinführung der Insolvenzantragspflicht mache sich bislang in der Statistik noch nicht bemerkbar. (dpa)

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