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Pflegekraft am Limit: "Sind der Gesellschaft scheißegal"

Nicht nur die Corona-Krise bringt Pflegekräfte ans Limit. Eine 27-Jährige aus Sachsen fühlt sich den Bedingungen in ihrem Job nicht mehr gewachsen. Wer will sich das noch antun?

Von Henry Berndt
 11 Min.
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„Sind der Gesellschaft scheißegal“: Ihre Arbeit auf einer Krebsstation in einem sächsischen Krankenhaus belastet Jasmin über jedes erträgliche Maß hinaus.
„Sind der Gesellschaft scheißegal“: Ihre Arbeit auf einer Krebsstation in einem sächsischen Krankenhaus belastet Jasmin über jedes erträgliche Maß hinaus. © Matthias Schumann

Bevor sie die Bändchen ihrer FFP2-Maske hinter die Ohren klemmt, schluckt Jasmin noch eine Paracetamol. Anders bekommt sie die Kopfschmerzen nicht mehr in den Griff. Es ist 6 Uhr morgens, der dritte Frühdienst hintereinander. Danach werden vor dem nächsten freien Tag noch eine Spät- und drei Nachtschichten folgen. Daheim hat die 27-Jährige eigentlich nur geschlafen. Auf der Krebsstation darf sie keine Schwäche zeigen. Zwei Schwestern sind hier, in einem sächsischen Krankenhaus, für 26 schwerstkranke Patienten zuständig, darunter ein Dutzend Chemotherapie.

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