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Sachsen

Politik in Sachsen - die Morgenlage

Alles wichtige zur Bundestagswahl +++ Diskussion um Selbstmord in JVA +++ Energiewende in Sachsen

Am Sonntag entscheidet sich die Frage: Wer folgt auf Angela Merkel?
Am Sonntag entscheidet sich die Frage: Wer folgt auf Angela Merkel? © dpa

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Ein in Dresden und Manchester entwickelter Chip ahmt das menschliche Gehirn nach – und macht neues Stadtleben möglich.

Guten Morgen,

der Tag wird kommen, und er ist sogar nicht mehr fern, an dem die Wahlplakate wieder abgehängt, die politischen Sendungen wieder rarer und die schrill-aufgeregten Töne wieder leiser werden.

Der Tag wird kommen, an dem ein Politiker, der versprochen hat, seinen Bart erst dann wieder abzurasieren, wenn sein Parteifreund Bundeskanzler geworden ist, sich das noch einmal überlegen wird – ob die Zeit nicht doch ein wenig lang werden könnte.

Ich hoffe, der Tag ist morgen schon erreicht, an dem ich mich nicht mehr noch Stunden später fragen muss, wie die kleine Mieze-Katze wohl heißen mag, die eine Politikerin auf Twitter zeigt, um mit dem süßen Tier-Foto potenzielle Wähler/innen an ihren Wahlstand zu locken. Heute ist auch der letzte Tag, an dem noch ganz zufällig wenige Stunden vor einer Wahl mit einer Absichtserklärung wichtige Erfolge der bisherigen Regierung in Aussicht gestellt werden könnten, die das Wahlverhalten noch beeinflussen sollen. Es aber ganz sicher nicht mehr tun. Es ist zu spät. Vier Jahre sind vorüber. Es gab genügend Zeit.

Ab Sonntagmorgen ist endlich Ruhe. Stille. Dann dürfen wir eine sehr lange, wahlkampffreie Zeit genießen, in der traditionell jedem noch einmal Zeit bleibt, darüber nachzudenken, wem er dieses Land und dabei auch ein wenig von der eigenen Zukunft anvertrauen möchte. Ich wünsche Ihnen an diesem Wochenende diese Ruhe sowie die Klugheit und Kraft, eine gute Wahl zu treffen.

Herzlichst,

Ihre Annette Binninger
Leiterin Politikredaktion Sächsische.de

Die wichtigsten News am Morgen

+++ Das sind die wichtigsten Infos zur Wahl +++

Der kommende Sonntag wird für viele Menschen richtungsweisend. 16 Jahre unter Kanzlerin Angela Merkel gehen zu Ende. Für alle, die sich noch nicht entscheiden könne, wo sie ihr Kreuz am Sonntag machen, bietet Sächsische.de jede Menge Infos zum Wahlsonntag. Hier finden Sie am Wahlabend außerdem alle Ergebnisse aus den sächsischen Wahlkreisen auf einen Blick.

Wer sich genauer über die sächsischen Spitzenkandidaten informieren will, kann sich die Reihe „Wie sehen Sie das?“ ansehen. Marco Wanderwitz (CDU), Torsten Herbst (FDP), Tino Chrupalla (AfD), Holger Mann (SPD), Paula Piechotta (Grüne) und Katja Kipping (Linke) wurden Fragen gestellt, die die Kandidatinnen und Kandidaten mal mehr, mal weniger direkt beantwortet haben.

Wer weniger lesen und mehr lauschen will, kann sich durch mehrere Interviews mit einigen sächsischen Spitzenkandidaten hören. Unter anderem erschienen im Podcast „Politik in Sachsen“ Gespräche mit Marco Wanderwitz (CDU), Paula Piechotta (Grüne), Holger Mann (SPD) und Torsten Herbst (FDP). (Kurzfristig aus terminlichen Gründen abgesagt hatte Tino Chrupalla (AfD))

Einen genauen Blick auf die einzelnen Parteien bietet der SZ-Wahlcheck. Was sagen CDU/CSU, SPD, AfD, FDP, Die Linke und Bündis 90/Die Grünen zu den Themen:

Alles zur Bundestagswahl lesen Sie in unserem kostenlosen Newsblog.

+++ Vater zweifelt an Selbstmord in der JVA +++

Nach einer großangelegten Durchsuchungsaktion der Polizei in verschiedenen Städten, wurde die 31-Jährige Sophie in Dresden festgenommen. Vorgeworfen wurde ihr der Handel mit Crystal. Sophie kam in die Frauen-Justizvollzugsanstalt Chemnitz. Zwei Tage später hat sich Sophie in der Untersuchungs-Haft das Leben genommen. Ihr Vater glaubt allerdings nicht daran, dass sich seine Tochter das Leben genommen hat. „Hier ist etewas inszeniert worden“. Sächsische.de-Reporterin Sylvia Jentzsch berichtet über eine Geschichte voller Trauer, Zweifel und Ungereimtheiten.

+++ Welche Chancen hat Sachsen in der Energiewende? +++

Spätestens in 17 Jahren gehen die letzten Braunkohlekraftwerke in Boxberg und Schwarze Pumpe aus. Ob die Chancen oder die Risiken der Energiewende überwiegen – auf diese Frage kam beim Ostdeutschen Energieforum in Leipzig zwar keine Antwort von Reint Gropp, dem Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle. Doch Gropp forderte ebenso wie die Chefs von Energiefirmen, möglichst viele Innovationen zu erlauben statt zu verbieten.

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