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Politik in Sachsen – Die Morgenlage

Sachsen wollen mehr Entlastung + Kommunen warnen vor dem Strom-Blackout + Bundeskanzler spricht Mut zu

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Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach den Bürgerinnen der Bundesrepublik in seiner wöchentlichen Videobotschaft Mut zu.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sprach den Bürgerinnen der Bundesrepublik in seiner wöchentlichen Videobotschaft Mut zu. © dpa

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Die wichtigsten News am Morgen

Sachsen bewerten neues Entlastungspaket als unzureichend

Das von der Bundesregierung am vergangenen Sonntag vorgestellte dritte Entlastungspaket hält die große Mehrheit der Menschen in Sachsen für nicht ausreichend. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Meinungsforscher von Civey hervor. Die Umfrage wurde bundesweit im Auftrag von „Focus Online“ zwischen dem 5. und 7. September durchgeführt, insgesamt 5.001 Personen befragt. Sächsische.de liegen die Ergebnisse der Teilnehmer aus Sachsen vor. Das Ergebnis ist deutlich.

Bundeskanzler spricht Mut zu

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den Bürgerinnen und Bürgern in der Energiekrise Mut zugesprochen. „Wir werden uns als Land unterhaken, weil wir ein solidarisches Land sind. Wir kommen da durch“, sagte der SPD-Politiker in seiner am Wochenende veröffentlichten wöchentlichen Videobotschaft. Die Menschen in Deutschland spürten, dass sie in einer ernsten Zeit lebten. „Wir haben uns aber vorbereitet“, versicherte der Kanzler.

So sei man bereit dafür, dass Russland seine Gaslieferungen wegen des Kriegs gegen die Ukraine weitgehend einstelle. Nach Wartungsarbeiten und einem angeblichen technischen Defekt fließt bereits seit vergangener Woche über die Leitung Nord Stream nichts mehr nach Deutschland. Die Bundesregierung stellt sich darauf ein, dass das auch so bleibt. „Wir haben uns aber vorbereitet“, sagte Scholz und verwies auf den Bau von Flüssiggas-Terminals an den norddeutschen Küsten, den Füllstand der Gasspeicher, die Nutzung von Kohlekraftwerken und notfalls auch weiterhin Atomkraftwerken.

Linken-Abgeordnete fordern Ausschluss Wagenknechts aus der Bundestagsfraktion

Drei ostdeutsche Landtagsabgeordnete der Linken drängen auf einen Ausschluss von Sahra Wagenknecht aus der Bundestagsfraktion. Die Leipziger Parlamentarierin Jule Nagel verlangt zusammen mit den Linkenabgeordneten Henriette Quade (Sachsen-Anhalt) und Katharina König (Thüringen) zudem den Rücktritt der beiden Fraktionschefs im Bundestag. Die drei Landtagsabgeordneten werfen Wagenknecht vor, russlandkritische Beschlüsse des jüngsten Erfurter Bundesparteitages zu missachten. „Eine Person, die sich inhaltlich gegen Parteitagsbeschlüsse stellt, kann unsere Fraktion nicht öffentlich repräsentieren“, schrieben die Parlamentarierinnen in einem offenen Brief an den Linkenvorstand und die Bundestagsfraktion.

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© Screenshot/SZ

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