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Sachsen

Sachsen-CDU wählt neuen Vorstand

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer will in Dresden als Parteichef wiedergewählt werden. CSU-Chef Markus Söder wird als Gast vor Ort sein.

Sachsens CDU-Parteichef Michael Kretschmer tritt genauso wieder an wie seine Stellvertreterin Barbara Klepsch und sein Stellvertreter Christian Hartmann.
Sachsens CDU-Parteichef Michael Kretschmer tritt genauso wieder an wie seine Stellvertreterin Barbara Klepsch und sein Stellvertreter Christian Hartmann. © Matthias Rietschel/dpa

Die sächsische Union will am Samstag in Dresden einen neuen Vorstand wählen und setzt dabei auf personelle Kontinuität. Parteichef Michael Kretschmer tritt genauso wieder an wie seine Stellvertreterin Barbara Klepsch und sein Stellvertreter Christian Hartmann, teilte Generalsekretär Alexander Dierks am Mittwoch in Dresden mit. Lediglich der Vize-Chef Thomas Schmidt kandidiere nicht erneut. An seiner Stelle bewerbe sich Plauens Oberbürgermeister Steffen Zenner, als Schatzmeister wie bisher Matthias Grahl. Die Personalie des Generalsekretärs wird traditionell vom Landesvorsitzenden nach seiner Wahl vorgeschlagen. Nach Lage der Dinge wird Dierks auch künftig den Posten wahrnehmen.

Nach den Worten von Dierks wird Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Gast des Parteitages sein und eine Rede halten. Gleiches gilt für den früheren Thüringer Regierungschef Bernhard Vogel, der an den im August gestorbenen ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf erinnern möchte.

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Wegen der aktuell hohen Corona-Inzidenz in Dresden will die CDU die Teilnehmerzahl des Parteitages auf ein Minimum reduzieren und es bei rund 250 Delegierten belassen. Unklar ist bislang, ob Kretschmer direkt anwesend sein kann. Er befindet sich wegen eines positiven Corona-Tests seiner Frau derzeit in häuslicher Quarantäne und wird am Freitag erneut getestet. Notfalls werde Kretschmer online zugeschaltet, hieß es.

Laschet-Nachfolge: Sachsen-CDU für Mitgliederbefragung

Dierks zufolge begrüßt der sächsische Landesvorstand die Entscheidung, den künftigen Bundesvorsitzenden über eine Mitgliederbefragung auszuwählen. Die CDU müsse sich nun stark für die Opposition im Bund aufstellen. Die Präsenz von Markus Söder auf dem Parteitag sei ein Zeichen für die notwendige Geschlossenheit der Union: "CDU und CSU brauchen einander, wenn sie in den kommenden Jahren erfolgreich sein wollen." Diese Geschlossenheit habe im Wahlkampf gefehlt.

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Nach Ansicht von Dierks ist nach der Wahlniederlage der Union eine schonungslose Analyse erforderlich. "Aber wir müssen vor allem den Blick nach vorne richten." Als Ziel sieht Dierks Wahlergebnisse von jenseits der 30 Prozent.

Die sächsische CDU hat aktuell rund 10.000 Mitglieder. Am Nachwuchsförderprogramm nehmen derzeit 40 junge Frauen und Männer teil. Das Programm soll künftig Kurt-Biedenkopf-Stipendium heißen. (dpa)

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