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Letzte Sitzung für Sachsens Landtagspräsident Rößler

Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler beendet im Herbst 2024 seine politische Karriere. Am Donnerstag leitet der "höchste Mann im Freistaat" seine letzte reguläre Plenarsitzung.

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Nach 34 Jahren als Abgeordneter des Sächsischen Landtags und nach 15 Jahren als Parlamentspräsident verabschiedet sich Matthias Rößler aus der Politik.
Nach 34 Jahren als Abgeordneter des Sächsischen Landtags und nach 15 Jahren als Parlamentspräsident verabschiedet sich Matthias Rößler aus der Politik. © dpa

Dresden. Nach 34 Jahren als Abgeordneter des Sächsischen Landtags und nach 15 Jahren als Parlamentspräsident verabschiedet sich Matthias Rößler aus der Politik.

Am Donnerstag leitete der 69-Jährige seine letzte reguläre Plenarsitzung und die letzte Sitzung vor der Sommerpause.

Vor den Abgeordneten hielt er noch eine letzte kleine Rede - und mahnte dabei - mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen - einen fairen Meinungsaustausch an.

„Eine Demokratie ist nie fertig, sie ist immer im Werden. Jeder kann einen Teil dazu beitragen, damit sie gelingt", so Rößler. Und weiter: "Der größte Vorteil unserer freiheitlichen Demokratie ist der offene Meinungsaustausch. Um ihn zu nutzen, sollten wir streiten ohne zu verletzen und argumentieren ohne zu verurteilen. Das sage ich gerade im Hinblick auf den bereits begonnenen Wahlkampf. Tragen Sie als politische Vorbilder dazu bei, dass der Meinungsstreit fair und friedlich verläuft. Vor allem aber, dass eine parlamentarische Zusammenarbeit in diesem Hohen Hause auch in der nächsten, der 8. Legislaturperiode, gut gelingt.“

Im vergangenen Jahr gab der gebürtige Dresdner bekannt, zur nächsten Landtagswahl in Sachsen am 1. September 2024 nicht wieder kandidieren zu wollen. Rößler will künftig mehr freie Zeit für die Familie haben - auch, um seinen Sohn, der als Lehrer in Coswig arbeitet, in dessen landwirtschaftlichen Betrieb im Nebenerwerb zu unterstützen. (SZ)