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Sachsen

Polizei entschuldigt sich für Retweet

Sind die sächsischen Beamten #mausgerutscht? Das Teilen eines Twitter-Beitrags hat den Ordnungshütern jetzt viel Kritik eingebracht.

Polizeibeamte bei einem der Einsätze der vergangenen Tage in Leipzig.
Polizeibeamte bei einem der Einsätze der vergangenen Tage in Leipzig. © dpa/Hendrik Schmidt

Leipzig. Die Polizei Sachsen ist im Zusammenhang mit den Krawallnächten in Leipzig wegen eines sogenannten Retweets heftig in die Kritik geraten - und hat sich entschuldigt. Auf dem offiziellen Twitter-Account der Polizei war demnach am Sonntag ein Tweet eines anderen Nutzers geteilt worden, in dem es zu den Hausbesetzungen und Protesten in der Stadt hieß: "Gestohlene Räume von Leuten, die sich das erarbeitet haben. Davon hat das linke Pack natürlich keine Ahnung."

Die Polizei löschte den geteilten Beitrag wenig später und schrieb zu zahlreichen kritischen Beiträgen: "Bei dem Retweet handelte es sich um eine unbeabsichtigte Handlung. Dieser Tweet entspricht keineswegs unserer Sichtweise, weshalb wir den Retweet sofort zurückgenommen haben. Wir bitte dies zu entschuldigen." Zahlreiche Nutzer kritisierten unter dem Hashtag #Mausgerutscht die Polizei heftig für das Teilen des Beitrags.

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