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Sachsen will mehr Lehrer in die Klassen bringen - aber wie?

Der Lehrermangel an Sachsens Schulen führt zu massivem Unterrichtsausfall. Der Kultusminister will nun alle Kapazitäten ausschöpfen. Doch die Lehrkräfte sind schon jetzt überlastet.

Von Andrea Schawe
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In Sachsen fällt in jeder Schulart Unterricht aus, weil Lehrer fehlen.
In Sachsen fällt in jeder Schulart Unterricht aus, weil Lehrer fehlen. © Dietmar Thomas

Dresden. Die Stimmung ist nicht gut. Hunderte Lehrer, Eltern, Schüler und Kita-Mitarbeiter machten sich am Mittwochabend bei einer Kundgebung mit Trillerpfeifen und Transparenten Luft. „Unsere Zukunft hat Ausfall“, „Kita: come in and burn out“, „Bildung statt Aufbewahrung“ stand auf den Plakaten.

Lehrerverbände und die Gewerkschaft für Erziehung und Wissen (GEW) hatten zu einer Kundgebung gegen „Bildungsnotstand“ und für bessere Bedingungen an Schulen und Kitas aufgerufen.

Zum Schuljahresbeginn konnte ein Drittel der 1.500 offenen Stellen nicht besetzt werden. Dazu kommen Lücken, die schon in den Vorjahren entstanden sind. Massiver Unterrichtsausfall ist die Folge.

„Noch nie haben wir ein Schuljahr erlebt, in dem schon zu Beginn die Personalnot an sächsischen Bildungseinrichtungen so groß war“, sagte GEW-Chefin Uschi Kruse. Sie vermisse bei den Regierungsparteien den politischen Willen, die Personalnot an den Bildungseinrichtungen zu beheben.

CDU-Abgeordnete wirft Lehrern „mangelnde Resilienz“ vor

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