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Sachsen schiebt zwölf Asylbewerber nach Tunesien ab

Am Mittwoch wurden von Leipzig aus mehrere Menschen nach Tunesien abgeschoben. Bei der Mehrzahl handelt es sich um verurteilte Straftäter.

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© dpa/Julian Stratenschulte

Leipzig. Der Freistaat Sachsen hat am Mittwoch zwölf abgelehnte Asylbewerber nach Tunesien abgeschoben. Das teilte die sächsische Landesdirektion am Mittwoch mit. Vom Flughafen Leipzig/Halle sei eine Chartermaschine gestartet. In acht Fällen soll es sich um verurteilte Straftäter handeln.

Laut Informationen der Landesdirektion soll es sich bei allen Abgeschobenen um volljährige Männer handeln. Einer lebte im Landkreis Nordsachsen, fünf saßen im Gefängnis und sechs in einer Einrichtung zum Vollzug der Abschiebehaft. Zusätzlich zu den Männern aus Sachsen wurden sechs weitere Menschen aus anderen Bundesländern mit dem gleichen Flug abgeschoben.

Die Landesdirektion hatte im vorigen Jahr 1.600 Abschiebungen vorbereitet. Weit mehr als die Hälfte war jedoch gescheitert. Zuletzt waren im Dezember neun Tunesier von Leipzig aus abgeschoben worden. (SZ/mxh/uwo)