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Sachsen

Polizei kontrollierte vor Schulen in Sachsen

Bei der jährlichen Verkehrssicherheitsaktion zum Schulbeginn hat die Polizei mehr als 3.000 Autofahrer geahndet.

Die Poliezi hat vom 31. August bis zum 20. Septembe Autofahrer vor Schulen geblitzt.
Die Poliezi hat vom 31. August bis zum 20. Septembe Autofahrer vor Schulen geblitzt. © dpa-Zentralbild

Dresden. Die Polizei hat bei der jährlichen Verkehrssicherheitsaktion zu Schulbeginn 3289 Sünden geahndet. "Die meisten Autofahrer fuhren vor Grundschulen vor- und umsichtig und hielten sich an die geltenden Temporegeln", zog das Innenministerium in Dresden am Mittwoch nach drei Wochen Bilanz.

An landesweit 2.160 Kontrollstellen aber waren Fahrzeugführer schneller als erlaubt. 2.890 Mal verhängten die Beamten Verwarngeld und in 399 Fällen Bußgelder - und damit mehr als im Vorjahr. Da waren es 1.789 Verwarn- und 163 Bußgeldbescheide an nur 1.058 Kontrollstellen.

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Nach Ministeriumsangaben wurde im Bereich Zwickau mit 65 Kilometern pro Stunde, gut das Doppelte der erlaubten 30, der Spitzenwert gemessen. Zuweilen waren auch Kinder nicht im Auto angeschnallt, und es gab Verstöße gegen das Handyverbot am Steuer. "Man muss als Fahrzeugführer immer aufmerksam und jederzeit bremsbereit sein, dies gilt besonders für den Bereich um Schulen und Haltestellen, an denen Kinder die Straße überqueren", appellierte Innenminister Roland Wöller (CDU). Sie könnten Gefahren im Straßenverkehr oft noch nicht rechtzeitig erkennen.

Die Kampagne "Die Schule hat begonnen!" lief vom 31. August bis zum 20. September. Dabei wurden Schüler auch beim Überqueren der Fahrbahn unterstützt.

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