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Lasst uns im Osten doch mal selber machen!

Grit Lemke aus Hoyerswerda kennt die Probleme ihrer Stadt. Aber Rezepte aus dem Westen reichen nicht. Es braucht Ideen, Eigensinn, Tatkraft der Leute hier.

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Grit Lemke vor einem ihrer ehemaligen Lieblingsorte, der Wohngebietsgaststätte „Libelle“ in Hoyerswerda Neustadt. Obwohl die Autorin und Filmemacherin seit langem in Berlin lebt, bleibt "Hoy" ihre Heimat, für die sie sich engagiert.
Grit Lemke vor einem ihrer ehemaligen Lieblingsorte, der Wohngebietsgaststätte „Libelle“ in Hoyerswerda Neustadt. Obwohl die Autorin und Filmemacherin seit langem in Berlin lebt, bleibt "Hoy" ihre Heimat, für die sie sich engagiert. © Oliver Reinhard

Von Grit Lemke

Auf einmal war das alles wieder da, nach 30 Jahren, mit all den schrecklichen Gefühlen. Man hat das in der Zwischenzeit ja irgendwo in sich ablagern müssen, so etwas kannst du nicht ständig bewusst mit dir herumtragen. Und mir ist richtig schlecht geworden, als ich die Bilder der Pogrome 1991 jetzt wieder gesehen habe, als eine Dokumentation darüber hier öffentlich vorgestellt wurde. Ich habe auch erlebt, dass es sehr vielen so ging wie mir. Die standen bei der Diskussion danach auf und erzählten zum ersten Mal nach drei Jahrzehnten darüber, wie das damals für sie war. Wir haben das ja alles gehört und mitbekommen. Und wir wussten, wie schlimm das war, was da gerade geschah.

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