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SAB-Neubau in Leipzig soll 2021 fertig sein

Im Juli sollen die ersten 200 Mitarbeiter von Dresden nach Leipzig umziehen. Dresden bleibt aber auch in Zukunft SAB-Standort.

Bauarbeiter errichten den Säulengarten vor dem Neubau der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Das architektonisch anspruchsvolle Bauwerk sollte ursprünglich 2019 fertig sein, die Insolvenz des Generalplaners verzögerte das Projekt.
Bauarbeiter errichten den Säulengarten vor dem Neubau der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Das architektonisch anspruchsvolle Bauwerk sollte ursprünglich 2019 fertig sein, die Insolvenz des Generalplaners verzögerte das Projekt. © dpa-Zentralbild

Leipzig. Nach mehreren Verzögerungen soll der Neubau der Sächsischen Aufbaubank (SAB) in Leipzig Mitte 2021 fertig werden. Im Juli sollen dann die ersten Mitarbeiter an dem Standort anfangen, wie die SAB mitteilte. Zu Beginn sollen 200 Mitarbeiter von Dresden nach Leipzig umziehen, dann sei „ein sukzessiver Aufbau auf zunächst 400 Beschäftigte vorgesehen“. Das Budget für den Bau ist noch einmal erhöht worden.

Der Neubau sollte ursprünglich 2019 fertig sein, dann war mit Ende 2020 gerechnet worden. 2018 meldete jedoch der Generalplaner des architektonisch anspruchsvollen Bauwerks Insolvenz an. „Dadurch musste das Projekt neu organisiert werden“, erklärte die Bank. Was der Bau am Ende kosten wird, steht noch nicht endgültig fest. Anfangs waren 107 Millionen Euro plus Risikoaufschläge angepeilt worden. Voriges Jahr war die SAB von maximal 161 Millionen Euro ausgegangen. Im Oktober 2020 sei nun das Baubudget auf 164,8 Millionen Euro erhöht worden, um die Fertigstellung Mitte 2021 „kostenseitig final abzusichern“, erklärte die SAB. Die Aufbaubank ist das zentrale Förderinstitut des Freistaats. Über sie läuft in der Corona-Krise die Beantragung von Soforthilfen.

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Die SAB soll von Dresden nach Leipzig umziehen. Das war schon 2012 vom Landtag beschlossen worden. Komplett umziehen wird die Bank aber nicht. Der Neubau bietet mit 500 Arbeitsplätzen für ungefähr die Hälfte der Bankmitarbeiter Kapazität. Dresden bleibt auch in Zukunft SAB-Standort. Der Bund der Steuerzahler hatte den Umzug vor einigen Jahren als Vorhaben „um jeden Preis“ kritisiert. (dpa)

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