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ARD-Ranger verliert Einschaltquote

Die fünfte Folge von Paradies Heimat, die im Elbsandsteingebirge gedreht wurde, knackte den Zuschauer-Rekord. Folge sechs sackt dagegen ab. War's das nun?

Helfer in der Not: Jonas Waldek (alias Philipp Danne, re.) in der sechsten Folge der ARD-Reihe "Der Ranger - Paradies Heimat".
Helfer in der Not: Jonas Waldek (alias Philipp Danne, re.) in der sechsten Folge der ARD-Reihe "Der Ranger - Paradies Heimat". © MDR/ndf Tom Schulze

Die Erfolgsgeschichte der in der Sächsischen Schweiz gedrehten Film-Reihe "Der Ranger - Paradies Heimat" hat ein abruptes Ende genommen. Die in der ARD ausgestrahlte sechste Folge "Sturm", die am vergangenen Freitag lief, konnte nicht an den Zuschauer-Rekord der letzten Folge anknüpfen.

Insgesamt 4,45 Millionen Zuschauer schalteten zur besten Sendezeit ein, um Schauspieler Philipp Danne bei seiner Arbeit als Nationalparkranger Jonas Waldek im Nationalpark Sächsische Schweiz zu sehen. Das entspricht einem Marktanteil von 13,5 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche, in der die fünfte Folge "Junge Liebe" ausgestrahlt wurde, ist das ein herber Verlust. Damals verfolgten mehr als 5,5 Millionen Zuschauer die Sendung - so viele wie noch nie.

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Eine Million Zuschauer weniger

Nach dem Reichweitenrekord waren es nun mehr als eine Million Zuschauer weniger. Die ARD zeigt sich dennoch zufrieden. Denn bei den knapp 500.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren fiel die Quote auf passable sechs Prozent.

In der sechsten und vorerst letzten Ranger-Folge zogen, passend zur Einschaltquote, Gewitterwolken über das Elbsandsteingebirge. Ein Paraglider wird kurz vor seinem Absprung auf einem Felsen vom Blitz getroffen. Zwei Jungen, die den Vorfall zufällig beobachtet haben, holen Ranger Jonas Waldek zu Hilfe.

Im vergangenen Sommer wurden die fünfte und sechste Folge in der Sächsischen Schweiz gedreht. Acht Wochen lang war das Filmteam samt der Produktionsfirma Neue Deutsche Filmgesellschaft, die im Auftrag der ARD Degeto und des MDR für die ARD tätig ist, unterwegs. Gedreht wurde unter anderem in Stadt Wehlen, Sebnitz, Neustadt, Pirna und den Wäldern des Nationalparks. Wegen der Corona-Bedingungen mussten sich die Filmleute und Schauspieler an strenge Hygieneregeln halten. Am Set galt beispielsweise Maskenpflicht. Der Mund-Nase-Schutz durfte nur von den Schauspielern abgenommen werden, wenn die Kamera lief. In den Drehpausen blieb dieser auf.

Quote entscheidet über Fortsetzung

Ob in diesem Jahr weitere Folgen von "Der Ranger - Paradies Heimat" gedreht werden, steht noch nicht fest. Die Produzenten machten das auch von den Einschaltquoten abhängig. Wie sich der Quotenhit mit Folge fünf und der darauffolgende Absturz in Folge sechs auf diese Entscheidung auswirken, ist offen.

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