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Ausbildungsstart bei Capron

Anfang September begann das neue Ausbildungsjahr in der Reisemobil-Fabrik Capron in Neustadt. Womit das Unternehmen die Jugendlichen anlockt.

Der Reisemobilbauer  Capron bildet in fünf verschiedenen Berufsrichtungen Lehrlinge aus.
Der Reisemobilbauer Capron bildet in fünf verschiedenen Berufsrichtungen Lehrlinge aus. © Capron GmbH

Damit der Nachwuchs auf das spätere Berufsleben gut vorbereitet wird, bietet Reisemobil-Hersteller Capron modernste Möglichkeiten in der Ausbildung. Die Azubis der unterschiedlichen Berufszweige können jeweils alle Grundfertigkeiten erlernen. Dafür wurde unter anderem ein modernes Ausbildungszentrum auf dem Werksgelände geschaffen. "Zu diesem gehören zwei Ausbildungswerkstätten, ein Computerkabinett sowie ein eigener Maschinensaal, welcher ausschließlich für die Ausbildung bestimmt und von der Produktion getrennt ist. Für Jugendliche mit einem längeren Anfahrtsweg stehen in begrenzter Zahl auch Unterkünfte zur Verfügung, die kostenfrei genutzt werden können", Marketing-Leiter Frank Kramer.

Andere Azubis aller Jahrgänge können – je nach Wohnort – die kostenlose Werkbus-Linie für Mitarbeiter nutzen, um nach Neustadt zu kommen. Und das Unternehmen lockt noch mit weiteren Angeboten Auszubildende an. Da man mit knurrendem Magen nicht effektiv lernen kann, erhalten sämtliche Azubis für die gesamte Dauer der praktischen Ausbildung außerdem täglich ein kostenfreies Mittagessen im angeschlossenen Bistro. 

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Darüber hinaus bekommt jeder zum Ausbildungsbeginn ein eigenes vollständiges Werkzeugset. Am Ende der Ausbildung, wenn die Prüfungen erfolgreich abgelegt wurden, geht dieses Set dann in den persönlichen Besitz über. "So lernen die jungen Leute ganz nebenbei, das eingesetzte Werkzeug sorgsam zu behandeln und Ordnung zu halten", sagt Frank Kramer. 

In Neustadt werden die Jugendlichen in fünf verschiedenen Richtungen ausgebildet. So können die Berufseinsteiger/innen Tischler/in, Holzmechaniker/in, Mechatroniker/in, Maschinen- und Anlagenbediener/in oder Industriekauffrau/-mann werden. Die Ausbildungsdauer in den unterschiedlichen Berufsrichtungen beträgt zwischen zwei und dreieinhalb Jahren.

Das erklärte Ziel des Unternehmens ist es, nach der erfolgreichen Beendigung der Ausbildung möglichst viele in die eigene Belegschaft zu übernehmen. So will man einerseits den Jugendlichen eine zukunftsweisende Perspektive bieten und gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenwirken. „Es ist uns sehr wichtig, für die Jugendlichen erfolgversprechende Angebote zu schaffen und gut ausgebildete, motivierte Facharbeiter in der Region zu halten. Davon kann nicht nur unser eigenes Unternehmen langfristig profitieren, sondern auch das gesamte Umfeld", sagt Geschäftsführer Daniel Rogalski. (SZ)

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