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Sebnitz
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Beten für Frieden in der Ukraine und in der Gesellschaft

Weitere Kirchen bieten zusätzliche Gebetsstunden an. In Bad Schandau und in Sebnitz sind die Menschen dankbar dafür.

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Pfarrerin Luise Schramm hielt das Friedensgebet in der St.-Johannis-Kirche in Bad Schandau.
Pfarrerin Luise Schramm hielt das Friedensgebet in der St.-Johannis-Kirche in Bad Schandau. © Steffen Unger

Die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde hatte am Montagabend in die St.-Johannis-Kirche in Bad Schandau zu einem Gebet für den Frieden eingeladen. Es ging um Frieden in der Ukraine, in der Welt und auch in der Gesellschaft. All diese Gedanken hatte Pfarrerin Luise Schramm in ihre Gebete mit eingeschlossen.

Einerseits sei da das Mitgefühl mit den vom Krieg betroffenen Menschen und denen, die auf der Flucht sind, andererseits die Angst um den Frieden in Europa. Aber auch der gesellschaftliche Frieden hierzulande sei gefährdet aufgrund der unterschiedlichen Meinungen zur Corona-Politik.

Friedensgebete in Sebnitz bis Ostern

Bis Ostern lädt die Kirchgemeinde Sebnitz-Hohnstein immer montags alle Menschen auch über die Gemeindegrenzen hinaus zum Friedensgebet ein. Beginn ist immer 18 Uhr. Der Kriegsausbruch in der Ukraine habe auch in Sebnitz Menschen aufgerüttelt, gemeinsam um Frieden zu beten und zu bitten. Gerade in dieser Zeit würden viele Menschen nicht wissen, wohin mit ihrer Betroffenheit und ihren Sorgen. Deshalb wolle man in der Kirche dazu eine Möglichkeit schaffen, dass sich Menschen auch gedanklich austauschen können, sagte Pfarrer Sebastian Kreß. (SZ)