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Mehr Licht am Bad Schandauer Friedhof

Am Friedhof in Bad Schandau wurden alte, große Bäume verschnitten. Jetzt muss das Holz noch beräumt werden. Dafür gibt es zwei Arbeitseinsätze.

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Friedhofswärter Matthias Maune beim Sägen: Zur Beräumung braucht er noch Unterstützung.
Friedhofswärter Matthias Maune beim Sägen: Zur Beräumung braucht er noch Unterstützung. © Steffen Unger

Es ist sichtbar heller geworden auf dem Bad Schandauer Friedhof. An der oberen Grenze des Hanggrundstücks wurden im Februar mehrere großgewachsene Bäume verschnitten, wie Friedhofswärter Matthias Maune mitteilt. Es handelt sich um Linden und Kastanien, insgesamt sieben Stück. Die Bäume seien allesamt sehr alt, wahrscheinlich wurden sie zur Gründung des Friedhofs im Jahr 1885 gepflanzt.

Für den Friedhof sei dies ein großer Schritt, erklärt Matthias Maune. Das Verschneiden, das von professionellen Forstarbeitern erledigt wurde, war nicht einfach, schließlich durften die mächtigen Äste nicht auf die Gräber und Grabsteine fallen.

Ermöglicht wurden die Arbeiten an der Grundstücksgrenze durch den Eigentümer des Nachbargrundstücks, Marcel Tharang aus Rathmannsdorf. Er ist Imker und wollte für seine Bienen eine freie Flugbahn schaffen. Der Friedhofsverwaltung kam das entgegen, allein wären die Arbeiten kaum zu stemmen gewesen.

Ein Teil des abgesägten Holzes wurde bereits beräumt. Eine Vielzahl von kleineren Ästen liegt aber noch auf dem Friedhofsgelände. Um sie aufzusammeln, bittet die Friedhofsverwaltung um Unterstützung und hat Anfang April zwei Termine angesetzt. (SZ/dis)

Arbeitseinsatz auf dem Friedhof Bad Schandau: 2. April und 9. April, jeweils 9 bis 12 Uhr. Mitzubringen sind Arbeitshandschuhe und festes Schuhwerk.

Freie Flugbahn für Bienen