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Eismärchen in der Sächsischen Schweiz

Bizarre Eisformationen verzaubern derzeit nicht nur die Felsen im Elbsandsteingebirge. Wanderer sollten aber vorsichtig sein.

Fast täglich verändert sich der Eiszapfen in der Gautschgrotte bei Hohnstein. Noch fehlt ein kleines Stück.
Fast täglich verändert sich der Eiszapfen in der Gautschgrotte bei Hohnstein. Noch fehlt ein kleines Stück. © Steffen Unger

Wenigstens der Natur kann man jetzt noch ein paar schöne Seiten abgewinnen. Schnee und Eis hinterlassen derzeit überall in der Sächsischen Schweiz ihre Spuren. Die Natur schafft so die schönsten Eisskulpturen. Fast täglich verändern die imposanten schon fast märchenhaften Eisformationen ihr Aussehen. Saechsische.de hat einige davon eingefangen.

Eisengel und andere imposante Gebilde

Fließendes Wasser verwandelt sich in dieser Zeit in überwältigende Eisformationen, wie sie nur die Natur selbst hervorbringen kann. Beispiel dafür sind der Lichtenhainer Wasserfall und auch die Niezelmühle bei Lohmen. Hier wird es allerdings mittlerweile kreuzgefährlich. Wer sich die Eisformationen vom offiziellen Wanderweg aus ansehen möchte, sollte ganz vorsichtig sein. Schon ein Fehltritt kann hier die Gesundheit ruinieren.

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Und wer genau hinschaut, wird sogar Eiszapfen in verschiedenen Farben entdecken, mal in gelb, mal in Rosa. Mancherorts bildet sich gar ein bunt schillernder Eiszapfen-Vorhang. Hervorgerufen werden die Farben unter anderem durch die Huminsäuren im Boden, die vom herablaufenden Wasser gelöst werden. Und wer genau hinschaut, wird bei einigen der Gebilden auch sogar Formen erkennen. Fantasie gehört da natürlich dazu. Aber der Riesenzapfen in der Gautschgrotte erinnert tatsächlich an einen Eis-Engel mit goldenen Flügeln.

Ein Engel steigt aus der Gautschgrotte bei Hohnstein auf.
Ein Engel steigt aus der Gautschgrotte bei Hohnstein auf. © Steffen Unger
Bunte Eiszapfenvorhänge.
Bunte Eiszapfenvorhänge. © Steffen Unger
Fast glasklare Pracht am Lichtenhainer Wasserfall.
Fast glasklare Pracht am Lichtenhainer Wasserfall. © Steffen Unger
Gewaltige Eisformationen lassen die Niezelmühle bei Lohmen erstarren.
Gewaltige Eisformationen lassen die Niezelmühle bei Lohmen erstarren. © Steffen Unger

Wanderer sollten vorsichtig sein

Wer am Wochenende einen Ausflug plant, sollte sich jedoch vorher über den aktuell geltenden möglichen Bewegungsradius informieren. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat zur Stunde die 15-Kilomter-Regel zum Beispiel noch nicht aufgehoben. Wer also zum Beispiel in Pirna wohnt, kommt mit der 15-Kilometer-Regelung immerhin bis Hohnstein oder linkselbisch bis Bahratal. Darüber hinaus gelten aktuell auch noch alle anderen Corona-Regelungen. Der Aufenthalt draußen zur Bewegung ist tagsüber nur allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet. Abstand halten ist Pflicht. Und wer anderen nahe kommt, sollte an den Mund-Nasen-Schutz denken.

Winterwanderer sollten noch mehr beachten. Der Tourismusverband Sächsische Schweiz weist daraufhin, dass sich bei Eis und Schnee, insbesondere dort, wo Leitern, Treppen und steile Anstiege zu bewältigen sind, Einschränkungen ergeben. Im Zweifelsfall sollte man lieber auf eine weniger anspruchsvolle Tour ausweichen oder eben einen sicheren Ort aufsuchen, um den Eiszauber in der Sächsischen Schweiz zu genießen.

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