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Sächsische Schweiz: Nationalparkwacht und Feuerwehr üben gemeinsam

Die Feuerwehr Ottendorf und Ranger des Nationalparks haben im Kirnitzschtal den Löscheinsatz geprobt. Das soll Schwachstellen aufdecken.

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Übung für den Brandfall: Feuerwehrleute und Nationalpark-Mitarbeiter im Kirnitzschtal.
Übung für den Brandfall: Feuerwehrleute und Nationalpark-Mitarbeiter im Kirnitzschtal. © K. Neumann/FFW Ottendorf

Die Freiwillige Feuerwehr Ottendorf und Mitarbeiter der Nationalparkwacht haben nahe der Buschmühle im Kirnitzschtal eine gemeinsame Übung abgehalten. Ziel des Testeinsatzes vom vergangenen Wochenende war es, die Abläufe im Brandfall abzustimmen, erklärt die Nationalparkverwaltung: vom Schöpfen des Wassers aus der Kirnitzsch bis hin zum Löschen eines Brandes.

Gleichzeitig galt es, Schwachstellen in der Zusammenarbeit aufzudecken. So sei es beispielsweise für die Nationalparkwächter eine neue Information gewesen, dass Löschschläuche aus Sicherheitsgründen nicht von oben nach unten gelegt werden dürfen. Die Nationalparkverwaltung hat in den vergangenen Monaten selbst einiges an Waldbrand-Ausrüstung angeschafft, darunter Löschrucksäcke, zwei Quads und eine Drohne.

Uwe Borrmeister, seit Anfang Mai neuer Leiter des Nationalparks, betonte die Bedeutung der Kooperation. Die Freiwillige Feuerwehr Ottendorf hat als einzige Feuerwehr Deutschlands den Status Nationalparkpartner inne. Neben gemeinsamen Übungen gibt es jährlich Exkursionen mit der Nationalparkwacht, um sich mit dem Gelände vertraut zu machen. Die teils schwer zugängliche Felslandschaft stellt im Brandfall eine besondere Herausforderung dar. (SZ)