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Sandsteinkurier

Im Norden des Nationalparks

Umgeben von einer wildromantischen Wald- und Felslandschaft liegt Hohnstein im Norden des Nationalparks „Sächsische Schweiz“.

© PR

Sie ist zweifelsohne das Wahrzeichen der kleinen Stadt, die Burg Hohnstein. Hoch über historischen Fachwerkhäusern, verträumten Gassen, kleinen Geschäften und einladenden Gasthäusern erhebt sie sich auf einem Felsmassiv. Dieses Zusammenspiel ist genau das, was den ganz besonderen Charme und die Gemütlichkeit der Stadt ausmacht. Im 12. Jahrhundert soll die Burg als böhmische Grenzfeste errichtet worden sein. Eine erstmalige urkundliche Erwähnung aus dem Jahre 1333 stützt diese Annahme. Das Stadtrecht erhielt Hohenstein 1444. Ganz ohne Zweifel aber ist die Burg die touristische Attraktion Nr. 1 in der Stadt. Wer schon immer davon geträumt hat, einmal auf einer richtigen Burg zu übernachten, kann das hier nämlich tun. Denn heute befindet sich eine Jugendherberge in den Kammern, die früher als Jugendgefängnis und Kriegsgefangenenlager genutzt wurden. 

Auch von Katastrophen blieb Hohnstein nicht verschont. 1724 vernichtete ein verheerender Brand rund die Hälfte aller Häuser. Besonders ist seitdem die Stadtkirche. Sie wurde von 1724 bis 1728 nach Plänen des bekannten Ratszimmmermeisters George Bähr, der auch am Bau der Dresdner Frauenkirche maßgeblich beteiligt war, wiedererrichtet. 

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So einladend und heimelig die Stadt Hohnstein ist, hat sie doch weit mehr zu bieten, denn das Hohnsteiner Land verfügt über ein sehr gut ausgebautes Wanderwegenetz. Markante Ausflugsziele unweit der Stadt sind zum Beispiel das malerische Polenztal mit seinen Märzenbecherwiesen im Frühjahr, das eindrucksvolle Sebnitztal, das sagenhafte Schwarzbachtal, der Tiefe Grund, der romantische Amselgrund und der geheimnisvolle Kohlichtgraben. Eindrucksvoll ist auch der Rundblick vom „Balkon der Sächsischen Schweiz“, dem Brand.


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