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Lilienstein erhält neue Stufen

Ein Aufstieg auf den markanten Tafelberg in der Sächsischen Schweiz ist fertig saniert. Zudem sollen Holzgeländer die Vegetation schützen.

Der Lilienstein ist der einzige rechtselbisch gelegene Tafelberg in der Sächsischen Schweiz.
Der Lilienstein ist der einzige rechtselbisch gelegene Tafelberg in der Sächsischen Schweiz. © Steffen Unger

Am Lilienstein in der Sächsischen Schweiz gelangen Besucher nun wieder sicheren Fußes zu den begehrten Aussichtspunkten auf dem Gipfelplateau. Am Nordaufstieg auf den wohl bekanntesten Tafelberg des Elbsandsteingebirges wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Stufen saniert, wie die Nationalparkverwaltung mitteilt. Der häufige Regen im Frühjahr hatte dort zu Ausspülungen geführt. Neu gestaltete Abflüsse sollen das nun verhindern.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Nationalpark den Aufstieg auf der Südseite des Berges instandgesetzt. Im Schnitt müssen die Treppenstufen aus Holz alle sieben Jahre erneuert werden.

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Neue Holzstufen am Nordanstieg halten Wasser und Sand zurück und wirken der damit der Erosion entgegen.
Neue Holzstufen am Nordanstieg halten Wasser und Sand zurück und wirken der damit der Erosion entgegen. © Nationalpark/Hanspeter Mayr

Holzgeländer gegen Trampelpfade auf dem Lilienstein

Zudem ist auf dem Gipfelplateau nun die Installation der neuen Holzgeländer entlang der Wege abgeschlossen. Sie sollen die sensible Natur auf dem Lilienstein schützen und zugleich den Besuchern Halt und Orientierung bieten. Auf der Suche nach immer neuen Fotospots und möglichst einsamen Aussichtsplätzen auf den Felskuppen haben Besucher im Laufe der Jahre immer neue Trampelpfade in den Bewuchs getreten.

Holzgeländer für das Liliensteinplateau: Die sensible Beerstrauchheide soll sich erholen. Zuvor wurden immer neuen Pfade in die Vegetation getreten.
Holzgeländer für das Liliensteinplateau: Die sensible Beerstrauchheide soll sich erholen. Zuvor wurden immer neuen Pfade in die Vegetation getreten. © Nationalpark/Hanspeter Mayr

Naturschutzexperten beobachteten schließlich einen bedrohlichen Rückgang der Vegetation auf dem Symbolberg des Nationalparks. Das Felsplateau wurde dadurch nicht nur unansehnlicher, es seien auch Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten verschwunden, erklärt die Nationalparkverwaltung.

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Immer wieder haben Besucher auf dem Lilienstein die Vegetation zertreten. Jetzt greift der Nationalpark ein.

"Wir möchten den Besuchern ein einmaliges Natur- und Erholungserlebnis bieten und die Natur schützen", erklärt Nationalparkleiter Ulf Zimmermann. Mit dem neuen Geländer könne der Zustand des Waldes auf dem Lilienstein sich wieder regenerieren, gleichzeitig könnten Besucher weiterhin die Aussicht und die Natur genießen.

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