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Nationalpark: Neue Geländer für die Schwedenlöcher

Nach Ostern musste der Weg durch die Schwedenlöcher zwischen Rathen und der Bastei nochmals gesperrt werden. Jetzt ist er wieder offen.

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Sanierter Weg durch die Schwedenlöcher in der Sächsischen Schweiz: Die Geländer erhalten später noch einen Anstrich.
Sanierter Weg durch die Schwedenlöcher in der Sächsischen Schweiz: Die Geländer erhalten später noch einen Anstrich. © Hanspeter Mayr/Nationalpark

Rechtzeitig vor dem langen Wochenende um den 1. Mai ist der Wanderweg durch die Schwedenlöcher in der Sächsischen Schweiz wieder durchgängig begehbar. Das teilt die Nationalparkverwaltung mit. Eine Fachfirma hat hier neue Geländer an den Steiganlagen in der Mitte der Schwedenlöcher installiert. Nachdem über den Winter bereits die Treppen erneuert worden waren, standen diese Arbeiten noch aus. Der Weg musste dafür nach Ostern nochmals zeitweise gesperrt werden.

Kaum waren die Bauzäune entfernt, seien wieder viele Wanderer durch die engen Schlüchte zwischen Bastei und dem Amselgrund bei Rathen gelaufen, heißt es aus dem Nationalpark. Damit ist nun der zweiten von drei Bauabschnitten der Sanierung der Stiegen in den Schwedenlöchern abgeschlossen. Der noch fehlende Abschnitt soll im Winter 2024/25 folgen. Die jetzt neu eingebauten Geländer sollen noch in einem dunklen Farbton gestrichen werden, damit sie weniger ins Auge fallen. Diese Arbeiten können an den frisch verzinkten Geländern erst nach einiger Zeit erfolgen.

"Wege werden dauerhaft gepflegt"

Mit rund 350.000 Besuchern pro Jahr zählen die Schwedenlöcher zu den beliebtesten Wanderwegen im Nationalpark Sächsische Schweiz. Ergänzend zur den Metallstiegen hat eine Landschaftsbaufirma auch zahlreiche Holzstufen im oberen Teil der Schwedenlöcher repariert. Viele neue Eichenbohlen wurden dafür per Hand in die enge Schlucht transportiert.

Angesichts der Sanierung betont die Nationalparkverwaltung, was sie für die Instandhaltung der Infrastruktur tut: 80 Steiganlagen mit einer Länge von 23 Kilometern, 100 Aussichten und über 400 Kilometer markierter Wanderwege werden vom Nationalpark unterhalten. Das kostet mehr als 500.000 Euro pro Jahr. "Alle diese Wege sind in der Wegekonzeption verbindlich festgehalten und die Region als auch die Wanderer können sich darauf verlassen, dass dies dauerhaft geschieht." In allen anderen Gebieten Sachsens seien die Kommunen für solche Baumaßnahmen zuständig. (SZ)