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Pirna

Nationalparkwacht hat neue Leiterin

Die Ranger in der Sächsischen Schweiz haben eine neue Chefin. Die gebürtige Dresdnerin kehrte für den Job aus Bayern zurück.

Catja Geyer (Mitte) ist neuen Leiterin des Nationalparkreviers Schmilka und koordiniert die Einsätze der Ranger.
Catja Geyer (Mitte) ist neuen Leiterin des Nationalparkreviers Schmilka und koordiniert die Einsätze der Ranger. © Nationalparkverwaltung

Die Nationalparkwacht in der Sächsischen Schweiz hat eine neue Leiterin. Seit Kurzem koordiniert Catja Geyer die Einsätze der Mitarbeiter, die umgangssprachlich oft als Ranger bezeichnet werden. Das teilt die Nationalparkverwaltung mit. Zudem leitet die Försterin nun das Nationalparkrevier Schmilka.

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Catja Geyer ist in Dresden geboren und arbeitete nach ihrem Studium zunächst für die TU München im Nationalpark Berchtesgaden. Danach war sie mehrere Jahre für die Bayerischen Forstverwaltung tätig und kümmerte sich hauptsächlich um den Aufbau und Erhalt der Schutzwälder in den Bayerischen Alpen. Im Sommer zog es sie nun endgültig zurück in ihre alte Heimat.

"Für mich ist die Chance, im Nationalpark Sächsische Schweiz zu arbeiten ein lang gehegter Traum", sagt Catja Geyer. Mit der Arbeit in der Nationalparkwacht könne sie mit ihren Kollegen einen wichtigen Beitrag zum Schutz dieser einmaligen Landschaft leisten und das Wissen um die Vorgänge in der Natur an die Menschen bringen. Als Revierleiterin sei es für sie zudem sehr spannend, gerade in der aktuellen Umbruchssituation die selbstbestimmte Entwicklung des Gebiets getreu dem Nationalparkmotto "Natur Natur sein lassen" zu begleiten.

Wege sichern im Borkenkäferwald

Die Nationalparkwacht zählt zurzeit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die geprüften Natur- und Landschaftspfleger kennen sich bestens aus im Nationalpark mit seinen Tier- und Pflanzenarten. Zu den ihren Aufgaben gehört es, die Faszination des Schutzgebiets zu vermitteln - aber auch die Einhaltung der hier gültigen Regeln zu kontrollieren. Dafür haben die Ranger hoheitliche Befugnisse und können Ordnungswidrigkeiten ahnden.

Zum Nationalparkrevier Schmilka gehören die Schrammsteine, der Große Winterberg und Teile des Kirnitzschtals bis zum Kleinen Zschand. 80 Prozent des Reviers gelten inzwischen als Ruhebereich, das heißt, hier greift der Mensch nicht mehr ein. Als neue Nationalparkrevierleiterin steht Catja Geyer aktuell vor der Herausforderung, die Verkehrssicherung entlang der Rettungs- und Wanderwege in dem vom Borkenkäfer befallenen Wald zu organisieren. Hinzu kommen das Borkenkäfermonitoring, das Wildtiermanagement, sowie vereinzelte Waldumbaumaßnahmen im Pflegebereich. (SZ)

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