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Wochenendtipps für die Sächsische Schweiz

Fast täglich öffnen neue Einrichtungen. Eine Auswahl haben wir hier. Und es gibt auch ein paar Geheimtipps ohne Test und Maske.

Marcus Galle von der Schlossschänke in Pirna freut sich auf die Gäste. Mit der Lockerung bei der Gastronomie kann jetzt endlich wieder das kulturelle Leben in die Stadt kommen.
Marcus Galle von der Schlossschänke in Pirna freut sich auf die Gäste. Mit der Lockerung bei der Gastronomie kann jetzt endlich wieder das kulturelle Leben in die Stadt kommen. © Daniel Schäfer

Die Biergärten empfangen bereits wieder ihre Besucher. Die Außengastronomie läuft. An diesem Wochenende geht aber noch viel mehr. Weitere Ausflugsziele öffnen, Anbaden ist möglich, Kunst und Kultur kommen wieder. Einige Tipps haben wir hier für Sie zusammengefasst. Es gibt aber auch weiter einige Einschränkungen.

Neu am Start für Familien

Wer mehr über das Leben vor Millionen Jahren erfahren möchte, ist im Urzeitpark Sebnitz willkommen. Ab dem 5. Juni öffnet der Park wieder seine Türen. Der Zutritt ist für alle Besucher ab sieben Jahren mit einem negativen Corona-Test (nicht älter als 24 Stunden) aus einem Testzentrum oder nach einem Selbsttest unter Aufsicht (zum Beispiel von Schule oder Arbeitgeber) möglich. Für Geimpfte oder Genesene entfällt das. Bescheinigungen sind jedoch vorzulegen. Karten gibt es an der Tageskasse.

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Ab dem 5. Juni hat der Urzeitpark in Sebnitz wieder geöffnet.
Ab dem 5. Juni hat der Urzeitpark in Sebnitz wieder geöffnet. © Steffen Unger

Das Elbefreizeitland in Königstein hat sonnabends und sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Das Angebot reicht von Klettergarten über Abenteuerspielplatz bis hin zur Gokart-Rennbahn. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person (ab vier Jahre). Vor Ort gibt es ein Corona-Testzentrum, das am Wochenende je von 9 bis 11 Uhr in Betrieb ist.

Der Kletterwald in Königstein hat am Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr (witterungsabhängig) geöffnet. Hier herrscht Maskenpflicht, wo die Abstände nicht eingehalten werden können, beim Klettern selbst aber nicht.

Auch in den Eisenbahnwelten in Kurort Rathen stehen die Signale nun wieder auf Grün. Am Wochenende rollen die Miniaturbahnen von 11 bis 17 Uhr durch den mehr als 7.200 Quadratmeter großen Park in Oberrathen. Besucher müssen auch einen tagesaktuellen Negativ-Test vorlegen oder einen Impfausweis oder Genesungsnachweis.

Hier wird am Wochenende angebadet

Allgemein gehört für einen Badbesuch ein tagesaktueller Corona-Test bzw. der Geimpften- oder Genesenen-Nachweis dazu. Einige Bäder haben eigene Testzentren, aber nicht alle. Deshalb bitte vorher informieren oder einfach einen Testnachweis mitbringen.

An diesem Wochenende sieht es in der Bäderlandschaft noch etwas mau aus. Hier kann angebadet werden: Albert-Schwarz-Bad in Heidenau jeweils 9 bis 20 Uhr, Waldbad Cunnersdorf von 10 bis 18 Uhr, Billy-Bad Berggießhübel 10 bis 19 Uhr, Erlebnisbad Stadt Wehlen 13 bis 18 Uhr.

Für Kultur- und Geschichtsinteressierte

Jetzt geht es auch auf der Festung Königstein und der Burg Stolpen wieder los. Beide haben ab dem Wochenende geöffnet. Allerdings gibt es einiges zu beachten. Geöffnet ist das Bergplateau auf der Festung Königstein täglich von 9 bis 18 Uhr. Besucher müssen vorab ein Online-Ticket kaufen. Gewählt werden kann zwischen zwei Zeitfenstern: von 9 bis 13 Uhr oder von 13 bis 17 Uhr.

Voraussetzung für den Besuch auf Burg Stolpen ist ein online gebuchtes Zeitfensterticket. Dieses kann ab 10 Uhr im 15-Minuten-Takt erworben werden. Gäste dürfen damit bis maximal 18 Uhr im Museum bleiben. In den Räumen gilt Maskenpflicht.

Wieder geöffnet ist auch Schloss Weesenstein, und zwar von 10 bis 18 Uhr. Auch hier muss für den Besuch des Schlossmuseums vorher ein Online-Ticket gebucht werden. Der Schlosspark hat täglich mindestens von 10 bis 16 Uhr geöffnet und kann ohne Voranmeldung und ohne Corona-Test besucht werden.

Ansonsten gilt es: In allen Einrichtungen muss ein tagesaktueller, negativer Corona-Test aus einem offiziellen Testzentrum vorgelegt werden. Die Testpflicht entfällt für vollständig Geimpfte oder Genesene.

Geheimtipps ohne Test und Nachweis

Wer sich noch nicht gleich wieder in den Trubel stürzen möchte, muss am Wochenende nicht zu Hause hocken. Raus ins Grüne, ganz ohne Test, Nachweis und Maske. Ein Spaziergang oder eine Wanderung mit Kindern kann für diese aber schnell langweilig werden. Deshalb hier ein paar Tipps.

  • Geocaching zum Beispiel verwandelt einen Spaziergang in ein richtiges Abenteuer. Ziel ist es, mithilfe von GPS-tauglichen Geräten wie einem Smartphone versteckte Schätze in der Natur zu finden.
  • Blumen, Sträucher, Bäume: Alles grünt und sprießt. Auch manches Unbekannte. Wer ein Pflanzen- oder Pilzbestimmungsbuch hat, sollte es mitnehmen.
  • Spiele lockern für Kinder die Wanderung auf. Wer nicht gerade einen Trimm-Dich-Pfad in der Nähe hat, kann auf ein einfaches Kinderspiel zurückgreifen: "Ich sehe was, was Du nicht siehst".

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