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Sebnitz

SOE: Noch jede Menge Regen im Gepäck

Noch bis Mittwoch kann es gebietsweise zu Starkregen kommen. Davon gehen Wetterexperten aus.

Noch ist die Regenfront nicht vorüber. Montag und Dienstag bleibt es spannend.
Noch ist die Regenfront nicht vorüber. Montag und Dienstag bleibt es spannend. © Norbert Millauer

Zum Glück ist der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bis auf kleinere lokal begrenzte Starkregenfälle von dem angekündigten Dauerregen bislang verschont geblieben. Der Deutsche Wetterdienst gibt aber noch keine Entwarnung. Noch bis Dienstag werden Stark- beziehungsweise Dauerregen auch für die Sächsische Schweiz, vor allem aber auch für das Erzgebirge vorausgesagt. Gebietsweise könnten so innerhalb von 48 Stunden zwischen 40 und 60 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen.

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Bis Mitte der Woche könnte es so viel Wasser werden, dass auch an den größeren Flüssen ein moderates Hochwasser nicht ausgeschlossen werden kann. Davon geht das Landeshochwasserzentrum aus. Die Behörde gibt für die größeren Flüsse pegelbezogene Wasserstandsvorhersagen mit einer Reichweite von ein bis zwei, für die Elbe bis drei Tage in die Zukunft heraus, die die weitere Entwicklung dann ab Montag einschätzbar machen.

"Wo wie viel Regen niedergeht, lässt sich lokal nicht genau vorhersagen, deshalb können für kleinere Flüsse und Bäche präzise Hochwasserwarnungen oft erst mit dem tatsächlichen Auftreten der Hochwasser auslösenden Niederschläge erstellt werden", sagt Karin Bernhardt, Pressesprecherin vom Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie. Möglich sei jedoch eine regionale Abschätzung der Hochwassergefährdung für kleinere Fließgewässer. Hierzu bietet das Landeshochwasserzentrum eine regionale Hochwasserfrühwarnung für kleine Einzugsgebiete an, die bis zu 24 Stunden in die Zukunft schaut und zudem stündlich aktualisiert wird: www.hochwasserzentrum.sachsen.de/fruehwarnung

Das Landratsamt in Pirna hatte bereits am Freitag aufgrund der Wettervorhersagen vor möglichen Gefahren gewarnt und die Bevölkerung aufgerufen, die Wettermeldungen zu verfolgen sowie örtlichen Gewässer im Blick zu behalten und notfalls Vorsorge zu treffen. Das gilt auch weiter vor allem für Montag und Dienstag.

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