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Schon wieder Sandsteintafel in der Sächsischen Schweiz verschwunden

Zwischen Saupsdorf und Hinterhermsdorf wurde mit einer Tafel an einen Todesmarsch von Häftlingen zum Kriegsende 1945 erinnert. Doch die ist weg. Nicht der erste Fall.

Von Anja Weber
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Nahe der Gnauckmühle in Saupsdorf wurden während des Todesmarsches sechs Häftlinge erschossen und verscharrt.
Nahe der Gnauckmühle in Saupsdorf wurden während des Todesmarsches sechs Häftlinge erschossen und verscharrt. © Peter Tudvad

Im Sebnitzer Ortsteil Saupsdorf erinnerte bis vor einiger Zeit an der Gnauckmühle im Hinteren Räumicht eine Gedenktafel aus Sandstein an den Todesmarsch von KZ-Häftlingen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges. Dieser führte sie von Schwarzheide nach Theresienstadt. Sie ist eine von 14 Tafeln in der Gegend. In Neustadt, Langburkersdorf, Rugiswalde, Sebnitz, Hertigswalde, Saupsdorf und Hinterhermsdorf markieren sie die Route. Doch nun ist Geschichtsinteressierten aufgefallen, dass die an der Gnauckmühle fehlt. Das steckt dahinter.

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