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SOE: Wanderin stürzt in den Affensteinen

Wegen starkem Wind in der Sächsischen Schweiz musste die Luftrettung ihren Einsatz abbrechen. Der Hubschrauber kam trotzdem zum Einsatz.

Die Rettung der Verunglückten an der Winde musste wegen des starken Windes abgebrochen werden.
Die Rettung der Verunglückten an der Winde musste wegen des starken Windes abgebrochen werden. © Marko Förster

Gestern noch Übung – einen Tag später schon Ernstfall für die Luftretter der Bergwacht und den Rettungshubschrauber Christoph 62 aus Bautzen: Eine 53-jährige Wanderin war am Sonntagmittag im Kleinen Dom im Gebiet der Affensteine unglücklich gestürzt und hatte sich verletzt. Die Kameraden der Bergwacht aus Bad Schandau und Sebnitz eilten zum Ort des Geschehens, zeitgleich flog auch der Rettungshubschrauber zum Ort des Geschehens.

Kaum ein Platz zum Landen für den Heli

Nach der Erstversorgung der Verunglückten durch die Kameraden der Bergwacht und den Bergwachtarzt fiel die Entscheidung zum Windeneinsatz, sprich die Rettung mittels Hubschrauber. Aufgrund der Totholzsituation mit der Vielzahl abgestorbener Fichten gestaltete sich die Suche nach einem passenden Ort zur Abholung schwierig und es wurde der schon von einem früheren Einsatz bewährte Punkt unterhalb des Felsens „Domkanzel“ gewählt.

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Der stürmische Wind machte jedoch eine Windenrettung unmöglich. Nach zwei Versuchen wurde das Manöver abgebrochen. Daraufhin erfolgte eine bodengebundene Rettung über die Domstiege. Die Patientin wurde mit einem Bergwacht-Einsatzfahrzeug zur Wildwiese transportiert, wo sie an den Rettungshubschrauber übergeben werden konnte, der sie schließlich in eine Klinik flog.

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