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Suchaktion in der Sächsischen Schweiz

Ein Hubschrauber kreist stundenlang über Felsen nahe Schmilka. Ein Wanderer hatte zuvor einen Schrei gehört.

Die Bergwacht sucht am Boden nach einem Verunglückten.
Die Bergwacht sucht am Boden nach einem Verunglückten. © Mike Jäger

Eine Suchaktion hat am Sonntagnachmittag Rettungskräfte in der Sächsischen Schweiz beschäftigt. Ein Wanderer, der im Schneeberger Loch, einem Felskessel oberhalb des Heringsgrundes bei Schmilka unterwegs war, hatte einen Schrei gehört sowie ein Geräusch, als ob etwas nach unten fällt. Der Tourist vermutete einen Absturz und alarmierte den Rettungsdienst.

Kurz darauf kreiste ein Rettungshubschrauber über dem Heringsgrund, Polizeibeamte begannen die Suche vom Wanderweg Reitsteig aus - ergebnislos. Daraufhin übernahm ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera die Suche. Stundenlang schwebte er über den Felsen. Gleichzeitig suchten 13 Kameraden und Kameradinnen der Bergwacht am Wandfuß unterhalb des Schneeberger Loches den Bereich zwischen Schwarzem Horn und Fluchtwand ab.

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Die Bergwachtleute befragten auch eine Kletterseilschaft, die gerade am Klettergipfel Fluchtwand unterwegs war. Die Kletterer berichteten, dass der Vorsteiger in einem schwierigen Aufstieg gestürzt und ins Seil gefallen war, ohne dass etwas passiert ist. Möglich ist, dass es dieses Geräusch war, das der Tourist gehört hatte.

Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche am Sonntagabend abgebrochen.

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