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Umleitung im Kirnitzschtal dauert länger

Das nasse Wetter hat die Baumfällungen entlang der Kirnitzschtalstraße in der Sächsischen Schweiz verzögert. Außerdem ging eine Maschine kaputt.

Von Dirk Schulze
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Forstarbeiten im Kirnitzschtal: Zur Sicherheit müssen abgestorbene Bäume am Steilhang gefällt werden.
Forstarbeiten im Kirnitzschtal: Zur Sicherheit müssen abgestorbene Bäume am Steilhang gefällt werden. © Nationalpark/H. Rößler

Die Baumfällungen an der Kirnitzschtalstraße in der Sächsischen Schweiz dauern länger als geplant. Aufgrund der Regenfälle der vergangenen Woche konnten die Verkehrssicherungsarbeiten unterhalb der Felsenmühle nicht wie gedacht zum 12. November abgeschlossen werden. Das teilt die Nationalparkverwaltung mit. Die nasse Witterung habe die Fällarbeiten im felsigen Steilhang stark behindert. Zudem ging der Harvester kaputt.

Die Sperrung des Straßenabschnitts talabwärts der Felsenmühle muss deshalb um eine Woche verlängert werden. Von Bad Schandau kommend ist die Kirnitzschtalstraße bis zum Lichtenhainer Wasserfall frei, aus Richtung Hinterhermsdorf geht es bis zur Gaststätte Felsenmühle. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Alle Gasthäuser sind weiterhin erreichbar.

Die Nationalparkverwaltung lässt weiter abgestorbene Borkenkäferfichten entlang der Straße fällen. Parallel dazu laufen an dem Straßenabschnitt Reparaturarbeiten, die nach dem letzten Hochwasser erforderlich wurden. Auch dafür ist die Vollsperrung nötig. Der Nationalpark kündigte an, umgehend darüber zu informieren, sobald die Arbeiten abgeschlossen sind und die Umleitung aufgehoben werden kann.