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Was wird aus Schloss Langburkersdorf?

Für das Areal von Schloss Langburkersdorf soll eine Studie die Zukunft untersuchen. Die Einwohner wollen ein Wörtchen mitreden.

Wie viel Potenzial steckt im Schlossgelände von Langburkersdorf. Diese Frage soll mit einer Studie beantwortet werden
Wie viel Potenzial steckt im Schlossgelände von Langburkersdorf. Diese Frage soll mit einer Studie beantwortet werden © Steffen Unger

Das Schloss im Neustädter Ortsteil Langburkersdorf ist der kulturelle Mittelpunkt und als Kulturdenkmal geschützt.  Eine Machbarkeitsstudie soll nun untersuchen, wie das Areal künftig aussehen könnte und wie es genutzt werden kann. Mit der Kulturscheune am Schloss ist ein attraktiver Veranstaltungsort vorhanden. Ganz neu sind dort die Sanitäranlagen. Das alles ist ein Anfang. Denn in dem gesamten Areal steckt noch viel mehr Potenzial.

Eine solche Untersuchung kostet Geld. Die Stadt Neustadt kann da unter anderem auf Fördermittel in Höhe von 54.000 Euro zurückgreifen. Um langfristig eine effektive Nutzung sicherstellen zu können, soll in der Studie untersucht werden, ob die Einzelobjekte des Schlossgeländes in unterschiedliche Bereiche unterteilt werden sollten. So könnten Gebäude als Lager für den städtischen Bauhof, den Katastrophenschutz oder als Lager für Bekleidung der Feuerwehr dienen. Der Bauhof ist zum Beispiel schon jetzt dort untergebracht. 

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Kulturscheune als erster Schritt

Bei der jüngsten Einwohnerversammlung in der Kulturscheune von Langburkersdorf appellierte Rico Schneider, Vorsitzender des Förder- und Heimatvereins Schloss Langburkersdorf, daran, den Verein in die Studie einzubeziehen. "Wir brauchen Ideen, Visionen und Mut. Wir hängen hier alle an dem Schlossgelände und möchten mitgestalten und die Visionen mit entwickeln", sagte er. Als bestes Beispiel nannte er die Kulturscheune, die bereits so entstanden ist.

Der Vereinsvorsitzende hat auch ein weiteres Gebäude im Blick. das Torbogenhaus. "Hier gab es bereits Ideen, dieses als Museum oder auch als Fischrestaurant zu nutzen. Das Schlimmste, was passieren könnte, wäre, wenn es weiter als Lager genutzt werden würde", so Rico Schneider.  Seine Vision: "Das könnte alles was ganz Großes werden, auch in Verbindung mit der Hofmühle." 

Ziel des mittlerweile vor 20 Jahren gegründeten Vereins ist es, die Aktivitäten der damaligen Gemeinde Hohwald und der heutigen Stadt Neustadt zur Erhaltung und Nutzung des Schlosses und der Hofmühle sowie des dazugehörigen Areals zu unterstützen. Mittlerweile bringt es der Förder- und Heimatverein auf etwa 130 Mitglieder. 

Neustadts Bürgermeister Peter Mühle (NfN) sicherte in der Einwohnerversammlung dem Verein Gespräche zu.

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