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Wieder Felssicherung im Amselgrund

Ab Montag beginnen die Arbeiten. Sperrungen des Wanderweges sind möglich. Umleitungen sind aber ausgeschildert.

Oberhalb der Amselfallbaude gehen die Felssicherungsarbeiten weiter.
Oberhalb der Amselfallbaude gehen die Felssicherungsarbeiten weiter. © Mike Jäger

Im Amselgrund nahe Rathewalde werden die begonnenen Felssicherungsarbeiten fortgesetzt. Aus Sicherheitsgründen kann dies zu Sperrungen des Wanderwegs führen. Genutzt werden kann der beliebte Weg trotzdem. Örtliche Umleitungen sind ausgeschildert. Bereits am 21. September beginnen die Arbeiten. Sie sollen bis zum 16. Oktober andauern.

Bereits Anfang des Jahres wurden die Felsen oberhalb der Amselfallbaude notgesichert.  So wurde zum Beispiel im oberen Bereich der nordöstlichen Felswand eine Fangschürze angebracht. Die soll dann die Gesteinsbrocken aufhalten, die sich durchaus noch weiter lösen könnten. Die Sofortmaßnahmen konzentrieren sich im Bereich der Gebäudegruppe Amselfallbaude und Informationsstelle der Nationalparkverwaltung. 

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Mit der etwa 100.000 Euro teuren Sofortmaßnahme ist es nicht getan. Die weiteren mittelfristigen Sicherungsmaßnahmen bedürfen einer Planung und der Genehmigung durch die Naturschutzbehörde. Darüber hinaus muss auch die Finanzierung geklärt werden. Allein die Sicherung der einen Felswand kostet reichlich eine Million Euro. Als Maßnahmen sind Sicherungsnetze, das Untermauern von Schichtfugen sowie ein Schutzzaun im Gespräch. Einen Termin für die mittelfristige Sicherung gibt es aber wohl noch nicht.

Seit April letzten Jahres laufen die Besucher bereits durch einen Gang über das ansonsten abgesperrte Areal der geschlossenen Amselfallbaude. Auf einer Länge von etwa 50 Metern ist der Wanderweg komplett überdacht. Besonders oberhalb der Baude auf den Stufen in Richtung Rathewalde ist künftig gegenseitige Rücksichtnahme gefragt. Durch die zuletzt aufgestellten Gerüststangen wird der ohnehin schmale Treppengang noch enger. (SZ/aw) 

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