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Sachsen

Scharfe Maßnahmen gegen Geflügelpest

In Sachsen muss Federvieh jetzt in Risikogebieten in den Stall. Damit soll die Tierseuche gestoppt werden. Ministerin Köpping sprach von Gefahr aus der Luft.

In Sachsen ist die Geflügelpest ausgebrochen und das Federvieh muss in einigen Gebieten in den Stall.
In Sachsen ist die Geflügelpest ausgebrochen und das Federvieh muss in einigen Gebieten in den Stall. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Leipzig. Nach dem Ausbruch von Geflügelpest-Fällen hat Sachsen seine Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Tierseuche verschärft. In Risikogebieten muss Federvieh nun landesweit in den Stall. "Ich erwarte jetzt, dass die von den Landkreisen erlassene risikoorientierte Stallpflicht sowie alle sonstigen Maßnahmen der Biosicherheit eingehalten werden", sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). Die Übertragung des Virus müsse verhindert werden. Gegen die Gefahr aus der Luft helfe nur die strikte Einhaltung der Stallpflicht.

Nach dem Erlass sollen Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten und Gänse in den Stall, wenn sie beispielsweise in Feuchtgebieten oder an Uferflächen gehalten werden. Denn dort rasten Wildvögel üblicherweise. Das bedeutet, dass das Geflügel nur in geschlossenen Ställen gehalten werden darf oder in Gehegen mit bestimmten Schutzvorrichtungen, die einen Kontakt zu Wildvögeln sicher verhindern.

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Nach den beiden Vogelgrippe-Fällen im Landkreis Leipzig hatten die Landkreise Nordsachsen, Erzgebirgskreis und Vogtlandkreis vielerorts Risikogebiete definiert und eine Stallpflicht für Geflügel angeordnet. (dpa)

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